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Daran scheitern die meisten großen Träume - Das Rubikon Modell

Aktualisiert: 3. Aug. 2023


Wenn Du hier bist und im Blog liest, dann willst Du mehr in Deinem Arbeitsleben bewegen.

Sonst wärst Du nicht hier!

Warum hast Du dann aber noch nicht das Berufsleben, von dem Du träumst?

Warum scheitert die Umsetzung?


Das Rubikon Modell liefert sehr wertvolle Hinweise, warum es mit der Umsetzung Deines Traum-Jobs vielleicht noch nicht klappt. Der Name stammt aus der Zeit Julius Caesars. Er bezeichnet den Fluss Rubikon, welcher die natürliche Grenze zwischen Italien und der römischen Provinz Gallia Cisalpina darstellte. Nach Überqueren des Flusses gab es für Caesar kein Zurück mehr, er musste mit der Gallischen Provinz in den Krieg treten. Der Schritt über den Rubikon steht sinnbildlich für die feste Entscheidung für eine Handlungsoption, die den Übergang von der Abwägung zur Umsetzung markiert.


Die 4 Schritte des Rubikon Modells lassen sich wunderbar auch auf Deine berufliche Orientierung übertragen.


In diesem Artikel erfährst Du, warum so viele große Änderungsvorhaben scheitern, und welche 4 Schritte Du gehen kannst, um mit Deiner Vision eines erfüllten Berufslebens in die Umsetzung zu kommen.

Der Weg vom Ziel zur Umsetzung - ein Sprung über den Rubikon

 


So kommst Du vom Ziel zur Umsetzung
Das Rubikon Modell - Vom Traum zur Wirklichkeit

Die Motivation


Zu Beginn steht ein Vorhaben, dass Dich wirklich motiviert, dafür los zu gehen.

Wenn Du Dein Vorhaben noch nicht in die Tat umgesetzt hast, liegt es vielleicht daran, dass es Dir nicht so wichtig ist. Nur eine glasklare Vision, die für Dich mit starken positiven Emotionen verknüpft ist, wird Dich dazu bewegen, dran zu bleiben, und auch die Tiefen auf Deinem Weg zu überwinden.


Deine Vision

Deine Vision und Mission für Dein Berufsleben sind der Leitstern für Deine berufliche Orientierung.

Eine starke Vision verleiht Dir buchstäblich die Energie, Berge zu versetzen. Sie schafft ein positives Momentum, einen Drive, für Deine Mission los zu gehen und Dir wichtige Dinge in Bewegung zu bringen.

Lies mehr dazu hier im Blog Beitrag:

Positive Gefühle

Wie das Wort Emotion schon verrät, vermögen starte Gefühle, dich in Bewegung (in Motion) zu versetzen. Sie sind handlungsleitend. Für Deine berufliche Orientierung bedeutet das: je stärker die positiven Emotionen hinter einer Vision, desto größer Deine Tatkraft, diese auch umzusetzen.

Emotionen leiten auch die Richtung unserer Handlungen. Negative Emotionen wirken destruktiv, positive Emotionen hingegen konstruktiv, also „erschaffend“.

5 Tipps für positive Emotionen

  • Gestalte eine bildhafte, sehr emotionale Vision für Dich

  • Arbeite nicht nur an Deiner Vision, sondern genieße den Weg und hab Spaß dabei. Tue jeden Tag Dinge, die Dich Deiner Vision näher bringen UND die Dir Freude bereiten

  • nimm Dir Zeit, Erfolge zu feiern.

  • Sei achtsam mit dir selbst. Fordere Dir nicht zu viel ab, setzte Dich nicht unter Druck.

  • Was Du auch tust, tue es mit jeder Faser Deines Körpers und mit Liebe. Nicht halbherzig,.


Der Anker der Neuorientierung: Commitment

Nun steht der Sprung über den Rubikon an, der Übergang von den Zielen und Träumen in die Planung und Umsetzung.


Dein Commitment

Als Commitment wird die Entscheidung bezeichnet, sich für ein Vorhaben einzusetzen, mit dem man sich verbunden fühlt. Es ist die unumstößliche Entscheidung für Deine Vision - komme, was da wolle. Nimm Dich selbst in die Pflicht und bleibe an Deiner Vision dran!

In der Definitionen von Commitment stecken 3 Bausteine:

  • Das Vorhaben - also die Vision, die wir bereits besorgen haben

  • Der Einsatz oder die Handlung für das Ziel und im Kern:

  • Die Entscheidung, mit der Handlung das Vorhaben umzusetzen.

Dein Commitment steht und fällt also mit Deiner verbindlichen Entscheidung für Deine berufliche Vision. Oft bliebt eine Vision genau das, was das Wort in einer seiner Bedeutungen impliziert: eine übernatürliche Erscheinung oder optische Halluzination. Wir denken oft gern darüber nach und finden den Gedanken angenehm, dass diese Vision für uns möglich ist.

Was aber fehlt, ist die feste Entscheidung, diese Vision wahr werden zu lassen.

Wir schieben die Umsetzung auf: weil gerade nicht der richtige Zeitpunkt ist, gerade noch andere Dinge anstehen, oder uns noch irgendetwas fehlt.

Und damit findet unsere Vision, so attraktiv sie uns auch scheint, nie den Weg von unserer Gedankenwelt in die Wirklichkeit.


Aber sein wir mal ehrlich: Der perfekte Zeitpunkt kommt sowieso nie. Und damit ist der beste Zeitpunkt zum starten immer JETZT!

Deine Entscheidungen


Wir überschätzen oft den Einfluss großer Entscheidungen, und unterschätzen den Einfluss kleiner Entscheidungen.

Es ist sehr wohl wichtig, dass Du heute eine starke und große Entscheidung für Deine Vision triffst.

Aber noch viel wichtiger wird es sein, auch im Alltag mit zahlreichen kleinen Entscheidungen den Grundstein für Deinen Erfolg zu legen. Denn unsere Ergebnisse sind die Summe unserer Entscheidungen.

Auch wenn es am Tag nur 30 Minuten sind, die Du ab jetzt an Diesem Ziel arbeiten wirst: dann sind es in der Woche schon 3,5 Stunden (also im Schnitt ein halber Arbeitstag!), im Monat 15 Stunden (2 ganze Arbeitstage) und im Jahr fast 25 Arbeitstage! Das entspricht 5 Arbeitswochen. Da lässt sich einiges erreichen!

Was kannst Du tun, um Dich auf Deine Entscheidung zu verpflichten:

  • Berichte mindestens 2 Personen in Deinem Umfeld davon, dass Du jetzt mit Deinem Vorhaben startest. Noch besser: Gib diesen Personen ab heute regelmäßige Updates, wie es dabei voran geht.

  • Erinnere Dich selbst jeden Tag an Dein Vorhaben: Klebe Dir Post-Its an alle wichtigen Stellen in Deinem Haus, stelle Dir eine Erinnerung im Handy, hänge Dir ein Poster über Deinen Laptop, etc.

  • Schreibe Dir ein Manifest (eine Erklärung Deiner Ziele und Absichten sowie der Zukunft, die Du Dir damit erschaffst) für Deine Vision und lies sie dir für mindestens 6 Wochen jeden Tag durch .

  • Gehe noch heute den ersten Schritt, und sei er noch so klein.

  • Gehe eine konkrete externe Verpflichtung ein (nicht nur in Deinem Kopf), z.B. indem Du einen Coach ins Boot holst, Dich für eine Mastermind anmeldest, in einen Club eintrittst, etc. Dein Engagement wird insbesondere steigen, wenn Du finanziell „in Vorleistung“ gegangen bist. Denn Dein Gehirn wird versuchen, diese finanzielle Verpflichtung durch Deine Handlungen zu rechtfertigen.


Wie viel Commitment ist gut?

Da es so schwer ist, tatsächlich in die Umsetzung zu kommen, greifen einige zu Tricks: Mit einer Kündigung, einer Auswanderung oder ähnlichem sorgst Du dafür, dass Du wirklich nicht mehr zurück kannst. Das hat natürlich seine Vorteile: du musst jetzt handeln und hast sicher kein Motivationsproblem mehr.

Aber Vorsicht:

Denn es birgt Risiken, wenn Du Dich quasi über den Rubikon „katapultierst“

  • Ob du etwas wirklich willst, erfährst Du häufig erst beim Tun. Gerade bei großen Entscheidungen: Selle sicher, dass Du nicht auf halber Strecke lieber umkehren möchtest. Überlege Dir also gut, wofür Du den Schritt gehst, ob er zu Dir passt und ob er die beste mögliche Alternative ist.

  • Eine große Entscheidung setzt uns häufig unter Druck. Dieser kann sehr positiv motivierend sein. Ist er aber zu groß, kann er Dich mehr blockieren als Dir helfen. Das liegt psychologisch daran, dass Du in eine Art „Überlebens-Modus“ kommst, und Dein Körper sich darauf ausrichtet, Sicherheit zu schaffen. In diesem Zustand übernehmen Deine Instinkte und Reflexe die Kontrolle über Deine Kreativität und Intelligenz.

  • Am effektivsten arbeitest Du an Deinem Ziel mit Leichtigkeit, Freude und einer Einstellung des Experimentierens. Mit dieser Haltung kannst Du offen Deine Optionen und Handlungen bewerten, Testen, und flexibel den jeweils passenden neuen Schritt erarbeiten. Bist Du aber zu sehr von Deinem Erfolg abhängig, verlierst Du diese Leichtigkeit und Experimentierfreude. Du erlaubst Dir weniger Fehler. Das verhindert Deinen natürlichen Lernprozess.

Ich weiß, manchmal braucht es mutige Schritte, um eine wesentliche Veränderung zu bewirken. Aber: Wenn Du alles auf eine Karte setzt, pass gut auf Diese Karte auf.


Attachment und Detachment

Dass sehr große Entscheidungen Druck auslösen und Deine Intuition bzw. Kreativität behindern können, haben wir gerade besprochen. Ich empfehle stattdessen eine Balance aus großer Verpflichtung und gleichzeitig dem Loslösen von diesen Zielen: Attachment und Detachment.


Mein Tipp: Wechsle regelmäßig von Phasen hohem Commitments zu Phasen, in dem Du Dich von Deinen Zielen löst und aus der Vogelperspektive Deinen Weg und Deine Vision betrachtest. Dann solltest Du Dir auch erlauben, Deinen weg konstruktiv und ohne Kritik zu reflektieren, und ggf. anzupassen, wenn das Ziel nicht mehr zum Dir und Deiner Situation passt oder der Weg nicht mehr stimmig ist.

Dich regelmäßig gedanklich von Deinen Vorhaben zu lösen hilft Dir dabei:

  • Dich beim Wechsel zwischen Umsetzung und Verbinden mit Deiner Intuition, immer wieder auf Deine Vision auszurichten und zu schauen, ob Dein Weg Dich noch dort hin führt. Und diesen rechtzeitig anzupassen, sollte er nicht zu Dir und Deinem Vorhaben passen.

  • Dein Vorhaben als Experiment zu sehen, mit Strategien zu spielen, mehr Optionen zu generieren, zu lernen, spielerisch leicht daran zu wachsen und die Freude an Deinem Weg nicht zu verlieren.

  • Dir einen achtsamen Umgang mit Fehlern zu erlauben, und Deinen Weg auf leichte Art zu gehen.

  • Offen mit anderen über Deine Ziele und Visionen zu sprechen, und Dir so wertvolles Feedback einholen. Denn es wird Dir viel leichter fallen, anderen von ambitionierten Zielen zu berichten, wenn Du Dir selbst erlaubst, den Weg anzupassen. Wenn das Ziel unbedingt erreicht werden soll, wirst Du noch mehr Druck auf Dich aufbauen, wenn Du anderen davon erzählst. Dann wirst Du auch offener für Ratschläge und neue Perspektiven.


Der Plan

Wenn du weißt, wo Du hin willst und Dich für Deine Vision verpflichtet hast, kannst Du den Weg wählen, um Deine Vision zu verwirklichen.

Oft gibt es eine Strategie, die uns besonders präsent ist, und in unseren Gedanken vorherrscht, weil wir davon schon einmal gehört haben oder jemanden kennen, der diesen Weg bereits gegangen ist. Das muss aber nicht immer der einfachste, aussichtsreichste oder beste Weg sein! Und damit machen wir es uns unnötig schwer, wenn wir den erstbesten Weg einschlagen.

Fakt ist, dass es immer viele Wege zum Ziel gibt.

Anfangs haben wir nur einen kleinen Einblick in unsere Optionen, wie wir zum Ziel gelangen können. Es lohnt sich daher, erst einmal verschiedene Optionen aufzutun.

Willst du beispielsweise einen Quereinstieg in ein neues Fachgebiet wagen könntest Du

  • firmeninternen auf Empfehlung Deines Chefs wechseln

  • Eine Weiterbildung absolvieren

  • Über ein Praktikum o.ä. Praktische Erfahrung darin sammeln und Dir so Expertise aufbauen

  • Nach Arbeitgebern Ausschau halten, sie auch Quereinsteiger aufnehmen


Welche Wege gibt es, um Deine Vision um zusetzen?


Deine Strategie


So findest Du eine passende Strategie:

  • Sammle zunächst möglichst viele Wege, um an Dein Ziel zu gelangen.

  • Schaue, wie es andere machen - suche Dir ein Vorbild das zu dir passt .

  • Sprich mit Menschen, die schon dort sind, wo Du hin willst und schaue Dir gute Strategien ab.

  • Wähle Deinen Weg mit Bedacht.

  • Reflektiere beim Gehen, ob die Strategie wirklich zu Dir passt und erlaube Dir Anpassungen.

Wie wählst Du Deinen Weg?

Um eine Entscheidung zu treffen, stelle Dir die folgenden Fragen:

  • Welcher Weg ist mit Deiner Lebenssituation und Deinen Bedürfnissen vereinbar?

  • Welche Variante passt zu Deinen Werten?

  • Bei welcher Variante kannst Du Dir Unterstützung ins Boot holen, um schneller ans Ziel zu kommen?

  • Welche Variante ist langfristig aussichtsreich für Dich?

  • Wenn klar ist, dass ich bei ... ankomme, wie würde mein Weg aussehen?

Deine Ziele

Auch wenn Ziele in unserer Arbeitswelt häufig einen großen Stellenwert einnehmen, sind sie nur Meilensteine auf dem Weg zu Deiner Vision. Das gibt Dir die nötige Gelassenheit und den Weitblick, konstruktiv mit Deinen Zielen und möglichen Rückschlägen umzugehen.

Trotzdem sind sie immens wichtig für Deinen Erfolg.

Ohne klare Ziele

  • Verlierst du den Fokus und machst Dringliches statt Wichtiges.

  • Verlierst Du dich im Meer der Möglichkeiten, wirst abgelenkt.

  • Hast du nie den Punkt an dem Du das Erreichte feiern kannst.

  • Startest du nicht, weil es um nichts geht, und Du keinen Zielpunkt hast.


Wie sollen Ziele sein

  • Sie sollten immer Deine eigenen Ziele sein. Prüfe, ob Deine Ziele wirklich von Dir kommen, und nicht etwas widerspiegeln was Du bei anderen gesehen hast, oder gesellschaftlich vorgegeben ist.

  • Ebenso sollten Sie zu Dir, Deinen Lebensumständen, Deinem Tempo und Deinen Werten passen. Lass Dich nicht vom höher-schneller-weiter anstecken, sondern bleibe ganz bei Dir!

  • Wähle unterschiedliche Zeithorizonte für verschieden große Ziele. Du solltest immer Ziele in verschiedenen zeitlichen Dimensionen haben - große für die Orientierung, und kleine Ziele für beständige Schritte und viele Erfolge, die Dich weiter motivieren.

  • Der Weg ist das Ziel - all Deine Ziele sollten Meilensteine auf dem Weg zur Erreichung Deiner Mission und Vision sein. Sie halten Dich auf dem richtigen Pfad.

  • Ziele sollten so konkret wie möglich sein. Sie sollten Klare Ergebnisse beinhalten, einen festen Zeithorizont, messbar sein, und für dich greifbar sein und damit zu konkretem Handeln anleiten.

  • Extra Tipp: Formuliere Deine Ziele lieber etwas zu ambitioniert, um Deine Grenzen ein wenig auszuweiten; jedoch nicht zu groß, sodass Du die Lust daran verlierst.

Deine Maßnahmen

Viel zu häufig erlebe ich, dass es bei den gesteckten Zielen bleibt. Dabei ist es unglaublich wichtig, sich ganz konkrete Maßnahmen vorzunehmen, mit denen diese Ziele auch erreicht werden können!

Fragen, um Maßnahmen zu definieren:

  • Wenn ich heute bereits an meinem Ziel wäre, was hätte ich dann getan, um dort hin zu gelangen?

  • Welche Meilensteine muss ich erreichen, um bei meinem Ziel anzukommen?

  • Wie sind andere an dieses Ziel gelangt?

  • Wie darf sich mein Umfeld verändern um zum Ziel zu gelangen? Wie sehen meine Kontakte, mein Arbeitsort, meine Rahmenbedingungen aus?

  • Welches Wissen darf ich mir aneignen, um ans Ziel zu kommen?

  • Welche Fähigkeiten darf ich trainieren, um ans Ziel zu gelangen?

  • Welche Hindernisse stehen zwischen mir und meinem Ziel, dich ich beseitigen darf?

  • Was würde die Person tun, die meine Vision mit Leichtigkeit erreicht?

Die Umsetzung


Bislang spielt sich alles noch rein in Deinem Kopf ab. Daher ist es ganz normal, dass an diesem Punkt noch viele Zweifel, Fragen und Unsicherheiten bei dir herrschen. In einem Moment bist Du vielleicht super euphorisch und willst sofort fünf Schritte auf einmal gehen. Imm nächsten Moment bist Du dir unsicher, ob Du überhaupt auf dem richtigen Weg bist, und ob Deine Vision nicht zu groß für Dich ist, ob vielleicht alles so bleiben darf wie es ist.

Das ist ganz normal. Unser Gehirn scheut sich vor dem Unbekannten und möchte Dich in Sicherheit wissen.

Daher ist es unglaublich wichtig, so schnell wie möglich in die Umsetzung zu kommen.


Klarheit kommt vom Handeln

Nur durch das Umsetzen entsteht vollständiges Commitment.

Mein Ziel und mein Weg wird real für mich und für die Außenwelt. Das schafft eine psychologische Verpflichtung, den eingeschlagenen Weg auch zu Ende zu gehen. Mir zu beweisen, dass ich mich richtig entscheiden habe.


Deine Identität

Wenn Du eine große Vision für Dich verwirklichen willst, ist diese selten nur eine schöne Umgebung im Außen, die Du dir gestaltest.

Du wirst zu einer ganz neuen Person! Zu der Person, die Du wirklich sein möchtest.


Es wirkt daher unglaublich kraftvoll, Dir genau diese Person vorzustellen, die Du sein wirst, wenn Du Deine Vision für Dich verwirklicht hast.

Wie sieht diese Person aus? Wie kleidet sie sich? Was strahlt sie aus? Wofür stet sie? Mit welchen Personen und Dingen umgibt sie sich? Wie fühlen andere sich in ihrer Umgebung?


Stelle Dir dazu folgende Fragen: • Wer oder was darf ich sein, um meine Vision zu verwirklichen? • Wenn ich nicht scheitern könnte, wer wäre ich dann?


Deine Überzeugungen

Hier verbirgt sich der größte Fehler, den Du auf gar keinen Fall machen solltest!


Alle Deine Überzeugungen können alle sowohl Ressourcen sein als auch Hindernis.

Bestimmt kennst Du das: Beim Gedanken an Dein Berufsleben, wie Du es dir wirklich wünschst und träumst, werden sehr schnell Bedenken hoch kommen. Das ist der Moment, indem die meisten Menschen stecken blieben und aufhören, für ihre Träume los zu gehen!


Häufige Überzeugungen, die verhindern, dass wir unser Berufsleben nach unseren Vorstellungen gestalten:

  • Mein Umfeld wird mich für Verrückt halten

  • Ich brauche Sicherheit im Job, für meine Verpflichtungen und meine Familie

  • Ich kann doch nicht alles aufgeben, was ich schon erreicht habe

  • Dafür müsste ich noch einmal neu studieren oder eine neue Ausbildung absolvieren

  • Das wird im Lebenslauf nicht gut aussehen

  • Ich möchte meinen Lebensstandard nicht aufgeben

  • Jetzt ist erst mal etwas anderes dran, berufliche Erfüllung kann ich auch später noch finden


Während es wichtig ist, Deine Werte in Dein Berufsleben zu integrieren, lohnt es sich, Deine Überzeugungen zu hinterfragen.

5 Quick Tipps, um mit hinderlichen Überzeugungen umzugehen

  • Geh jeden Tag einen kleinen Schritt und beweise Dir, dass Deine hinderlichen Überzeugungen nicht stimmen.

  • Frage Dich nicht, ob Du Dein Ziel erreichen kannst - sondern wie Du es erreichen kannst. Zweifelst Du z.B. daran, dass Du ausreichend Zeit erübrigen kannst, um Dich neu zu orientieren, frage Dich: wie kann ich mich organisieren, dass ich ausreichend Zeit für meine Neuausrichtung habe.

  • Hinterfrage, ob Deine Überzeugung in der Realität wirklich wahr ist. Kannst Du Dir objektiv absolut sicher sein, dass Deine Annahme stimmt?

  • Schreibe Deine hinderlichen Überzeugungen erst einmal auf, damit sie Deinen Kopf und Deine Gedanken nicht mehr blockieren. Sage Dir, dass Du diese Zweifel gesehen hast und zu gegebener Zeit noch einmal genauer anschauen wirst. Wenn dann dieser Zeitpunk bekommen ist, sind die Zweifel und Ängste meist schon viel kleiner geworden.

  • Behandle Deine Überzeugungen als Ratgeber: Sie ´wollen nur Dein Bestes. Schau, was dahinter steht, wovor sie Dich bewahren wollen. Betrachte und bearbeite diese Risiken dahinter, falls es wirklich welche gibt.

Deine Glaubenssätze einfach zu ignorieren ist übrigens kein guter Rat, denn sie werden immer wieder auftauchen. Aber handle im Vertrauen. Gehe davon aus:

Ich habe alles was ich brauche, um mein Ziel zu erreichen. Ich darf groß denken und Pläne machen, von denen ich heute noch keine Ahnung habe, wie ich diese erreichen soll. Ich darf vertrauen, dass ich meine Vision für mich verwirklichen werde. Ich vertraue darauf, dass sich meine Schritte aneinander fügen werden, während ich auf meinem Weg bin.

Wenn du im Vertrauen handelst, wirst du Lösungen für Deine Probleme unterwegs finden


Deine Stärken

Setzte Deine Stärken ein

Nutze Dein wissen und Deine Expertise


Deine Routinen

Wie isst man einen Elefanten? Stück für Stück!

Du bist vielleicht am Anfang etwas überwältigt und vielleicht auch ein wenig überfordert von der Größe Deiner Vision und weißt nicht, wo Du beginnen sollst.

Das birgt die Gefahr, dass Du nie anfängst.


Mache Dir bewusst:

Jedes große Vorhaben ist die Summe vieler kleiner Schritte. Jeder Schritt, den Du heute auf Deinem Weg gehst, bringt Dich Deinem Ziel ein kleines bisschen näher.

Du wist sicher morgen noch nicht am Ziel sein. Aber Du wirst näher an diesem Ziel sein als heute. Mach Dir das jeden Tag bewusst!

Etabliere neue Routinen, die Dich Deinem Ziel schrittweise, aber planbar näher bringen.


8 Tipps, um hilfreiche Routinen zu etablieren. Wenn Du z.B. täglich meditieren möchtest:

  • Festige die richtige Routinen: Wer will ich sein? Welche Gewohnheit hilft mir dabei? Es ist für Dich attraktiver Deiner Routine zu folgen, wenn Du eine in sich ruhende, konzentrierte und weise Person vor Augen hast, die Du durch die Meditation werden willst.

  • Halte Deine neue Routine mindestens 66 Tage durch. Das ist der Zeitraum den es benötigt, um Gewohnheiten zu etablieren. Meditiere z.B. kurz, aber täglich.

  • Setze Dir eine feste Zeit und Ort für Deine neue Gewohnheit. Nutze z.B. eine Morgenroutine für Deine Meditationen.

  • Mache Deine Routine mit anderen zusammen und profitiere vom Gruppen-Spirit. Triff Dich z.B. Online zum Meditieren und tausche Dich im Anschluss über Deine Erfahrungen aus.

  • Poste überall in diesem Umfeld Erinnerungen an Dein neues Verhalten. Du kannst z.B. ein Bild einer meditierenden Person am Badspiegel, der Kaffeemaschine, oder am Kühlschrank anbringen.

  • Ändere nicht Dein Verhalten, sondern Dein System: mache es dir so leicht wie möglich, deine Routine umzusetzen, und verhindere Ablenkungen und Versuchungen so gut wie möglich. Gehe z.B. für Deine Meditation in einen Raum ohne Ablenkung. Schalte Dein Smartphone aus.

  • Kopple Deine neue Gewohnheit an eine bestehende (am Besten für Dich sehr angenehme) Routine. Meditiere z.B. immer, nachdem Du am Morgen frisch aus der Dusche gestiegen bist oder gerade Deinen Kaffee / Tee zubereitet hast.

  • Nutze die 1% Regel, um Deine Routine auszuweiten: Beginne mit einer sehr kleinen Änderung, und baue diese über die Zeit aus. Denke nicht, dass kleine Änderungen sowieso nichts bringen. Denn auch mit kleinen Schritten ‌kannst Du eine sehr große Distanz zurücklegen! Beginne z.B. mit 3 Minuten Meditation täglich und erhöhe jede Woche um ein paar Sekunden. Das hilft Dir auch, Dich nicht gleich zu überfordern und Dich langsam an Dein neues Verhalten zu gewöhnen.


Versuche nicht, bereits Morgen am Ziel anzukommen.

Das wird Dich möglicherweise überfordern und dazu führen, dass Du Deine Gewohnheit schnell wieder aufgibst. Stattdessen:

  • Fang klein an. Es darf leicht sein, zu beginnen. Jeder kleine Schritt zählt. Denn er hält Dich auf Deinem neuen Weg.

  • Feiere Erfolge. Wenn Du immer nur Deine Routine ausbaust und Dir neue Ziele setzt, wirst Du dich auslaugen. Mache Dir bewusst, was Du schon erreicht hast und sei stolz auf Dich. Gönne Dir auch mal eine Verschnaufpause.

  • Jeder Tag zählt. Sei nicht zu hart mit Dir, wenn Du mal einen Tag oder eine zeitlang nicht Deine Routinen umsetzen kannst. Das Leben ist nicht jeden Tag gleich. Stattdessen feiere Dich für jeden Tag, an dem Du Deine neue Gewohnheit umgesetzt hast.


Dein Umfeld

Wir sind die Summe der 5 Leute mit denen wir uns täglich umgeben,

lautet ein bekanntes Sprichwort. Und es ist so wahr. Da wir Menschen tief in uns bestrebt sind, Zugehörigkeit und Verbindung zu schaffen, werden wir immer danach streben, uns den Menschen anzugleichen, die uns umgeben.

Gerade zu Beginn eines neuen großen Vorhabens ist es daher wichtig, sich aktiv eine unterstützendes Umfeld zu bauen.

Dies besteht im wesentlichen aus deinem örtlichen Umfeld, und den Personen, die Dich umgeben.


Die 4 Typen von Personen, die Du für die Umsetzung Deines Vorhabens benötigst:

  • Ein Buddy, der den Weg gemeinsam mit dir geht - ein Prozessbegleiter. Mit diesem kannst Du Dich austauschen, welche Schritte als nächstes zu gehen sind, welche Methoden gut funktionieren, und welche Tipps euch schneller ans Ziel bringen. Ihr könnt gemeinsam voneinander lernen.

  • Ein Unterstützer & Motivator, der am Wegesrand steht und Dich anfeuert. Der Dich tröstet, sollte es mal zum einem Rückschlag kommen. Der Dich jeden Tag ermutigt, erneut für Dein Ziel los zu gehen.

  • Ein Trainer & Kritiker, der bereits dort ist, wo Du hin willst, den Weg kennt, und Dich trainiert, diesen zu gehen. Der genau weiß, welche Schritte zu gehen sind, welche Hürden lauern und wie Du diese umgehen kannst, und welche Meilensteine die wichtigsten sind.

  • Ein Kooperationspartner, der längliche Interessen verfolgt wie Du, aber einen anderen Weg dahin nimmt. Mit ihm kannst Du Dich austauschen, neue Einblicke gewinnen, Dein Einflussfeld vergrößern, Dich inspirieren lassen. Diese Rolle muss nicht von Beginn an besetzt sein, wird Dir aber später beim Wachsen enorm helfen.


Schaffe Dir ein förderliches Arbeitsumfeld, wenn Du an Deinem Vorhaben arbeitet:

  • Schalte alle Ablenkungen aus, z.B. Dein Telefon, Benachrichtigungen am Laptop, die Klingel an der Haustür, die Geräusche aus dem Fenster (sofern sie dich ablenken)

  • Arbeite an einem Ort, der Dich inspiriert und an dem Du Dich gut konzentrieren kannst.

  • Arbeite zu Zeiten, die gut zu Deinem Biorhythmus passen.


Fazit


⭐️ Die meisten großen Träume werden nie Wirklichkeit, weil wir den Schritt vom Wunsch zur Umsetzung nicht meistern.


⭐️ Wenn Du Deine berufliche Vision verwirklichen willst, musst Du Dich voll und ganz für Deine Ziele verpflichten. Das bedeutet täglich Entscheidungen treffen, die Dich Deinem Ziel Schritt für Schritt näher bringen.


⭐️ Stetige Umsetzung, dran bleiben, und das Etablieren hilfreicher Routinen im Alltag ist mindestens ebenso wichtig wie eine gute Strategie.


⭐️ Du darfst all Deine Überzeugungen, Stärken, Gewohnheiten und Dein Umfeld auf Dein Ziel ausrichten, um diese als kraftvolle Ressourcen zur Verwirklichung Deiner Träume zu nutzen.


Wünschst Du Dir Unterstützung dabei, endlich für Deine beruflichen Träume los zu gehen?

➡️ Melde Dich gern zu einem 60-minütigen kostenfreien Strategiegespräch mit mir an und nutze Diese Zeit, um das Fundament für Deine Karriere zu legen.

➡️ Hinterlasse gern einen Kommentar unter diesem Blogbeitrag mit Deinen Fragen, Anregungen oder Wünschen.

➡️ Schreibe mir bei Fragen jederzeit gern an


Ich wünsche Dir, dass Du Deine beruflichen Träume jeden Tag ein Stück mehr verwirklichst.

Alles Liebe,

Deine Conny


Kenne Dein Ziel. Geh Deinen Weg. Gestalte Deine begeisternde und erfolgreiche Karriere.

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