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Dein Fahrplan: in 6 Schritten zum Traumjob

Aktualisiert: 3. Aug. 2023

Von null auf Traumjob in sechs Schritten -

Dieser Weg führt Dich planbar zu dem Berufsleben, das Du Dir so sehr wünschst!


Du hast Dich entschieden, deinem Ruf zu folgen, und hast Dich auf den Weg gemacht, Dir Berufsleben zu gestalten, von dem Du schon so lange träumst. Du warst am Anfang super motiviert und bist voll Vorfreude und Schaffenskraft in diesen Prozess gegangen. Doch inzwischen ist etwas Zeit vergangen, und zwischen all den Hochs und Tiefs der Jobsuche hast Du Dich vielleicht ein wenig verirrt in einem Labyrinth aus möglichen Lösungswegen, Strategien und Zweifeln. Damit machen wir heute Schluss. Denn heute enthülle ich meinen geheimen Fahrplan, der dich in nur sechs Schritten zu Deinem Traumjob führen wird. Und ich verrate Dir die eine Zutat, die meistens außer acht gelassen wird, obwohl sie die meisten großen Pläne vereitelt. Bereit, deine Berufsträume wahr werden zu lassen? Dann lass Dich inspirieren und entdecke Deinen Weg zu einem Job voll purer Lebendigkeit und wahrem Erfolg.

Dein Fahrplan - in 6 Schritten planbar zum Traumjob

#6: Plan & Umsetzung

 













Dein Potenzial


Im ersten Schritt gehen wir in die Selbstreflexion und erkunden Dein Potenzial.

Zu wissen, was Du gut und gern tust und nach welchen Werten Du leben möchtest, bildet das Fundament einer jeden beruflichen Orientierung.

Die folgenden Fragen werde Dir daher helfen, Dich zu reflektieren und zu erkunden.

Es lohnt sich aber, sich immer wieder mit sich selbst zu beschäftigen. Viele Dinge werden Dir nicht gleich einfallen, wenn Du das erste mal darüber nachdenkst, besonders wenn es um Themen geht, die Dich schon seit Deiner Kindheit beschäftigen.

Lege Dir daher super gern ein Journal an, in dem Du auch im Laufe der Zeit noch weiter über Dich nachforschen kannst und Deine Gedanken fortlaufend ergänzen kannst.


Dabei sind die folgenden 3 Bausteine besonders wichtig:


Deine Stärken & Talente

Deine Talente sind ein wichtiger Anker für berufliche Erfüllung. Hier zählt jedoch nicht nur, ob Du etwas gut kannst, sondern auch, wie es sich für Dich anfühlt.

Nutze die folgenden Methoden, um Deinen Stärken auf die Spur zu kommen:

  • Selbsteinschätzung - Was geht Dir leicht von der Hand? Wobei vergisst Du völlig die Zeit um Dich herum? Was gelingt Dir auf Anhieb? Welche Aufgaben erledigst Du am liebsten und meist gleich zuerst?

  • Deine Expertise - Was hast Du im Leben gelernt? Welche Qualifikationen hast Du erworben? Welche Hürdenhast Du bereits gemeistert?

  • Frage Menschen aus Familie und Job, welche Stärken sie an Dir schätzen oder wofür sie Dich um Rat bitten.

  • Mache einen Stärken Test, beispielsweise den Clifton Strenghts Test.

Deine Interessen & Leidenschaften

Auch Deine Interessen sind ein wichtiger Baustein für beruflichen Erfolg. Wenn Du in einem Thema arbeitest, für das Du Dich wirklich interessierst, bist Du mit Leidenschaft und Engagement dabei. Du bist von ganz allein super motiviert, jeden Tag wieder an deinem Thema zu arbeiten und mit mehr Freude und Spaß bei der Sache. Du hast dann auch mehr Durchhaltevermögen und Ausdauer, um jeden Tag neu voll Begeisterung für Deinen Job anzutreten.

So kannst Du herausfinden, welche Interessen Dir wirklich am Herzen liegen:

  • Deine Kindheit - Welche Themen haben Dich schon in Deiner Kindheit und Jungend fasziniert? Was hast Du schon immer gern getan?

  • Deine Gegenwart - Welche Hobbys hast Du, denen Du mit Leidenschaft nachgehst? Was interessiert Dich so sehr, dass Du dir darüber bereits eine Menge Wissen & Erfahrungen angeeignet hast? Bei welchen Themen redest Du Dich so richtig in Ekstase?

  • Deine Vorbilder - Mit welchen Menschen würdest Du am liebsten mal einen Tag tauschen, um komplett in deren Leben einzutauchen? Warum?


Deine Werte

Während Deine Talente und Interessen beschreiben, welchen Tätigkeiten und Themen Du Dich im Berufsleben widmen solltest, geben uns Werte Hinweise darauf, wie unser Arbeitsumfeld und unsere Arbeitsbedingungen aussehen sollten.

Um deine Werte für dein Berufsleben zu finden und zu definieren, ist es wichtig, sich intensiv mit deinen innersten Überzeugungen auseinanderzusetzen. Frage dich, was dir im Leben wirklich wichtig ist und welche Grundsätze dich antreiben. Reflektiere, in welchen Situationen du dich am authentischsten fühlst und wo du einen tieferen Sinn und Zweck erkennst. Höre auf deine Intuition und sei ehrlich zu dir selbst.

  • Nimm Dir am besten zunächst eine Liste mit Werten zur Hand, wie Du sie im Internet zahlreich finden kannst. Lies diese Liste im ersten Schritt sehr flüchtig durch und markiere alle Werte, die Dich intuitiv ansprechen. Anschließend darfst Du diese Liste auf die wesentlichen 5 oder 6 Werte reduzieren. Dazu stellst Du am Besten immer zwei Werte gegenüber und bewertest deren Wichtigkeit, bis Du eine für Dich stimmige Reihenfolge Deiner Werte gefunden hast.

  • Überprüfe Deine Werte. Achte dafür zunächst auf Deine Emotionen im Berufsalltag. Wann fühlst Du Dich besonders wohl? Wann ist Dein Arbeitstag stimmig und authentisch für Dich? Welche Werte kannst Du mit diesen Situationen in Verbindung bringen?

  • Besonders hilfreich ist es auch, wenn Du Dein Energielevel näher anschaust. Bei welchen Tätigkeiten und Themen sprudelst Du förmlich vor Energie? Nach welchen Aktivitäten bist Du lebendiger als vorher? Mit welchen Werten kannst Du diese energiereichen Momente beschreiben?


3 Elemente zur Selbstverwirklichung

Deine Vision

Die Vision dient als klarer, zuverlässiger Kompass für Dein Berufsleben. Sie weist Dir bei Entscheidungen den richtigen Kurs, gibt dir eine Vision eine klare Ausrichtung und hilft dir dabei, dich näher zu deinen beruflichen Zielen führen. Sie ist auch ein übergeordnetes Ziel, das Du in Diesem Berufsleben und mit Deinem Wirken erreichen möchtest. Ziele erreichst Du und setzt sie neu, aber zu Deiner Vision kannst Du nur jeden Tag ein Stück beitragen. Solange Du Deine Vision fest im Blick hast, wirst Du die passenden Ziele und den richtigen Weg dahin finden.

Die folgenden drei Tipps werden Dir helfen, Deine Vision für Dein Berufsleben zu gestalten:


Geschichten aus Deiner Vergangenheit

Sammle möglichst viele Geschichten und Anekdoten aus Deinem früheren Leben, die Dich ausmachen und typisch für Dich sind. Je jünger Du dabei warst, desto authentischer spiegeln sie Dich als Person wieder, bevor gesellschaftliche Prägungen deinen Zugang zu Dir selbst überlagert haben. Suche anschließend nach dem gemeinsamen Nenner dieser Geschichten. Das funktioniert übrigens am Besten, wenn Du diese Lebensgeschichten einer anderen Person erzählst. Ein frischer Blick von außen lässt oft besser die Zusammenhänge in Deinem Leben erkennen.


Der Tod und der Lottogewinn

Was haben Dein Tod und Dein möglicher Lottogewinn gemeinsam? Beide Themen helfen Dir dabei, all den unnötigen Ballast in Deinem Leben abzustreifen, und die Essenz der Themen freizulegen, die Dir im Leben wirklich wichtig sind.

Beginne am besten mit dem leichteren Thema, aber lass auf keinen Fall die zweite Übung aus.

Notiere Dir jeweils die Themen, die in den beiden Übungen für Dich wesentlich sind.

  • Stell Dir vor, Du gewinnst morgen im Lotto und bist finanziell absolut frei. Du kannst Dir alles leisten, was Du Dir wünschst und bist nicht mehr auf Deinen Job angewiesen. Welche 5 Dinge würdest Du mit Deinem neu gewonnenen Reichtum umsetzen? Für welche Themen engagierst Du Dich? Mit welchen Tätigkeiten füllst Du Deinen perfekten Tag?

  • Stell Dir nun vor, Du bist 90 Jahre alt und spürst, dass Dein Leben sich dem Ende neigt. Du denkst an Dein Leben zurück und stellst Dir die wirklich wesentlichen Fragen: Worauf bist Du stolz in Diesem Leben? Welche Erfahrung hast Du gemacht, die Du auf gar keinen Fall hättest missen wollen? Welche Dinge sollen nach Tod von Dir in Erinnerung bleiben?


Vorbilder

Vorbilder sind ein zweischneidiges Schwert. Sie können unglaublich inspirierend sein, und Dich ermutigen, Deine Träume zu verwirklichen. Sie können aber auch dazu verleiten, uns ein Lebe zu erträumen, das gar nicht zu uns passt, und einen hohen Erwartungsdruck aufbauen. Das kann zu unnötigem Stress führen. Wenn Du mit Vorbildern arbeitest, fühle immer in Dich hinein, ob diese Person für die Themen steht, die Dir wirklich am Herzen liegen.

Dies vorausgeschickt, sammle einmal Personen, die Dich inspirieren und Dir als Vorbild dienen. Was findest Du besonders faszinierend an dieser Person? Was hat sie gemeistert, das Du besonders bewundernswert findest? Welche Aspekte des Lebens dieser Person findest Du besonders anziehend?


Vision Board

Lege Dir ein Vision Board oder Mode Board an. Das kannst Du ganz einfach online z.B. bei Pinterest tun, oder auch als Collage aus Zeitungsausschnitten und Ausdrucken, die Du auf ein Blatt Papier klebst. Flexibler ist sicher die digitale Variante. Scrolle zunächst möglichst ziellos durch verschiedene Themen und suche Dir Bilder heraus, die Dich berühren und zu denen Du Dich besonders hingezogen fühlst. Es geht bei dieser Übung einmal mehr darum, auch die Dinge zu tage zu fördern, die Dir unbewusst wichtig sind und Dich emotional ansprechen. Sei am Anfang lieber etwas großzügig und sammle viele Ideen. Lasse das Board dann gern ein paar Tage ruhen. Anschließend kannst Du aussortieren und Dich mehr auf das wesentliche fokussieren. Das machst Du so lang, bist Du zu jedem Themenbereich, der Dich anspricht, ein Bild gefunden hast, das dich besonders berührt. Als Ergebnis wirst Du ein Vision Board in der Hand halten, dass Dir als Inspiration für das Leben dienen soll, das Du dir verwirklichen wirst.


Hier findest Du noch mehr Tipps und praktische Übungen zur Gestaltung Deiner kraftvollen Vision, die Dich jeden Tag motiviert, für Deinen Traum loszugehen:


Deine Ideen

Du bist jetzt Dir selbst mit Deinen Talenten, Interessen und Werten auf die Spur gekommen und Du hast für Dich ein Zukunftsbild entwickelt, dass Dich so richtig berührt und erfüllt.

All diese Bausteine können Dir im zweiten Schritt als Inspiration dienen, um möglichst viele Ideen für Deine berufliche Zukunft zu generieren, und schließlich eine Alternative für Dich zu wählen, die sich stimmig anfühlt.


Ideen sammeln

Zunächst einmal ist es Deine Aufgabe, so viele Job Ideen wie möglich zu sammeln. Dazu eignet sich ein Brainstorming. Die folgenden Tipps werden Dir helfen, viele inspirierende Möglichkeiten für Dich zu entwickeln.

Tipps fürs Brainstorming:

  • Schaffe Dir eine positive Atmosphäre, die Dich inspiriert und in der Du Dich wohl fühlst, ohne dass Du abgelenkt bist.

  • Hole Dir eine weitere Person ins Boot, mit der Du gemeinsam Ideen entwickelst. Gemeinsam werdet ihr mehr Ideen generieren können.

  • Denke erst einmal bewusst offen. Schließe keine Möglichkeit aus. Dein Gehirn wird insbesondere zu Beginn immer wieder sofort Einwände produzieren, warum die ein oder andere Möglichkeit nicht realisierbar ist. Notiere diese Bedenken gern an einem separaten Ort, damit diese Gedanken Dich nicht weiter blockieren. Aber gehe nicht auf diese ein. Lass sie los. Du kannst Dich später mit diesen Gedanken beschäftigen.

  • Wenn Du denkst, Du hast alle Möglichkeiten notiert, die Dir einfallen, denke noch einmal länger darüber nach. Quantität geht in dieser Phase über Qualität. Kombiniere und entwickle Ideen weiter: Sobald Du eine Reihe von Ideen gesammelt hast, kannst Du ähnliche Konzepte kombinieren oder weiterentwickeln.

Ideen bewerten

Erst wenn Du das Ideen-Brainstorming abgeschlossen hast, und wirklich keine weiteren Ideen mehr kommen, kannst Du deine gesammelten Ideen bewerten und eine Auswahl treffen.

Lege Dir am besten eine Tabelle an, in der Du all Deine Bausteine Deiner Persönlichkeit als Bewertungskriterien einträgst. Dann kannst Du eine Idee nach der anderen prüfen.

Bewertungskriterien:

  • Wie gut kannst Du Deine Talente darin einsetzten?

  • Wie sehr interessierst Du Dich für dieses Thema?

  • Welche Deiner Werte kannst Du in diesem Job einbringen?

  • Wie gut passen die Rahmenbedingungen zu Deinem Lebenskonzept und Deinem Alltag?

  • Wie gut erfüllt der Job Deine Anforderungen an Umfeld (Kollegen, Chef, Kunden, …), Arbeitszeit, Bezahlung, Arbeitsort, etc.?

  • Kannst Du mit diesem Job einen Beitrag leisten, der sich für Dich sinnvoll anfühlt?

In dieser Bewertungsphase ist auch Platz für die Einwände, die Du vielleicht hast. Prüfe Deine Ideen hier gern zunächst gedanklich auf Herz und Nieren und nimm Einwände als Bewertungskriterien mit auf.


Überlege Dir zudem, ob Du die Idee im Kern wirklich im Job einbringen möchtest, oder in einem anderen Lebensbereich. Stelle Dir ein Gesamtkonzept Deiner Lebensbereiche zusammen und überlege, wo Du welche Tätigkeiten gern unterbringen möchtest (oder auch gar nicht). Reflektiere auch, ob die Job Idee als eine neue oder kreative Arbeitsform umgesetzt werden kann.

  • Möchte ich die Idee im Berufsleben verwirklichen, oder passt sie besser ins Privatleben?

  • Kann ich die Idee auch als ein Teil eines Job-Portfolios umsetzen?

  • Eignet sich die Tätigkeit für ein Angestelltenverhältnis, oder auch für eine Selbständigkeit?

  • Ist die Tätigkeit als Projektarbeit umsetzbar, zum Beispiel als Teil des aktuellen oder künftigen Jobs neben anderen Tätigkeiten?

  • Gibt es eine Möglichkeit, Idee in Teilzeit umzusetzen, um Zeit für andere wichtige Themen im Privatleben zu gewinnen?

  • Kann die Idee als Jobsharing umgesetzt werden, um entweder mehr Freizeit oder Platz für eine zweite Haupttätigkeit zu generieren?

  • Kommt Zeitarbeit für Dich in Frage, um über die Zeitarbeitsfirma in verschiedenen Unternehmen zu arbeiten und so mehrere Arbeitgeber auszutesten, bevor Du Dich konkret entscheidest?

  • Kannst Du die Tätigkeit auch im Home-Office oder Remote ausüben, und ist das für Dich wichtig?

  • Ist die Idee im Co-Working umsetzbar, wobei du in gemeinschaftlichen Arbeitsräumen tätig bist?

  • Ist die Idee eher etwas für ein Ehrenamt?

Ideen auswählen

Im letzten Schritt wählst Du Dir nun 2 oder 3 Ideen aus, die Du weiter verfolgst.

Setzte dazu zunächst die Bewertungskriterien ein und filtere die Tätigkeiten, die möglichst viele Deiner Anforderungen erfüllen. Solltest Du dann noch unentschlossen sein, hilft Dir Dein Bauchgefühl. Schließe Die Augen und versetzte Dich einmal in die Zukunft. Überlege, wie es sich anfühlen wird, wenn Du diese Option wählst. Was kannst Du spüren? Welche Gedanken tauchen sofort in Dir auf?

Vertraue Deiner Intuition.


Dein Commitment


Kommen wir nun zu dem aus meiner Sicht wichtigsten Punkt. Deinem Commitment, Dir Deine beruflichen Träume zu verwirklichen.

Bis jetzt hast Du nur auf dem Papier gearbeitet. Du hast Dich selbst reflektiert, eine Vorstellung von Deiner perfekten beruflichen Zukunft gewonnen, und tolle berufliche Möglichkeiten für Dich gesammelt. Nun liegt es an Dir, von der Gedankenwelt in die Umsetzung zu kommen!


Mit Deinem Commitment steht und fällt Deine verbindlichen Entscheidung für Deine berufliche Vision. Oft bliebt eine Vision genau das, was das Wort in einer seiner Bedeutungen impliziert: eine übernatürliche Erscheinung oder optische Halluzination. Wir denken oft gern darüber nach und finden den Gedanken angenehm, dass diese Vision für uns möglich ist.

Was aber fehlt, ist die feste Entscheidung, diese Vision wahr werden zu lassen.

Wir schieben die Umsetzung auf: weil gerade nicht der richtige Zeitpunkt ist, gerade noch andere Dinge anstehen, oder uns noch irgendetwas fehlt.

Und damit findet unsere Vision, so attraktiv sie uns auch scheint, nie den Weg von unserer Gedankenwelt in die Wirklichkeit.


Aber sein wir mal ehrlich: Der perfekte Zeitpunkt kommt sowieso nie. Und damit ist der beste Zeitpunkt zum starten immer JETZT!

Bevor Du also den nächsten Schritt angehst, und Deine Top-Jobideeen einem Realitätscheck unterwirfst, stelle sicher, dass Du Dich und Dein Umfeld auf Umsetzung ausgerichtet hast.


Deine Entscheidungen

Beachte:

Oftmals überschätzen wir den Einfluss großer Entscheidungen und unterschätzen gleichzeitig den Einfluss kleiner Entscheidungen.

Es ist zweifelsohne wichtig, dass du heute eine starke und bedeutende Entscheidung für deine Vision triffst. Doch noch viel entscheidender wird es sein, im Alltag mit zahlreichen kleinen Entscheidungen den Grundstein für deinen Erfolg zu legen. Denn letztendlich sind unsere Ergebnisse das Ergebnis all unserer Entscheidungen.

Selbst wenn du täglich nur 30 Minuten an diesem Ziel arbeitest, summiert sich das über die Woche bereits auf 3,5 Stunden - das entspricht im Schnitt einem halben Arbeitstag! Im Monat sind es schon 15 Stunden, was zwei ganzen Arbeitstagen entspricht. Und über das Jahr hinweg sind es fast 25 Arbeitstage, also fünf volle Arbeitswochen. Da kannst du eine Menge erreichen! Lass dich also nicht von der vermeintlichen Geringfügigkeit kleiner Entscheidungen täuschen, denn ihr Einfluss auf deinen Erfolg ist enorm.


Dein Umfeld für ein hohes Commitment

Um Dich noch besser dazu zu verpflichten, schaffe Dir ein Umfeld, indem Du quasi gar keine andere Wahl mehr hast, als für Deine beruflichen Träume los zu gehen!

Was kannst Du tun, um Dich auf Deine Entscheidung zu verpflichten:

  • Berichte mindestens 2 Personen in Deinem Umfeld davon, dass Du jetzt mit Deinem Vorhaben startest. Noch besser: Gib diesen Personen ab heute regelmäßige Updates, wie es dabei voran geht.

  • Erinnere Dich selbst jeden Tag an Dein Vorhaben: Klebe Dir Post-Its an alle wichtigen Stellen in Deinem Haus, stelle Dir eine Erinnerung im Handy, hänge Dir ein Poster über Deinen Laptop, etc.

  • Schreibe Dir ein Manifest (eine Erklärung Deiner Ziele und Absichten sowie der Zukunft, die Du Dir damit erschaffst) für Deine Vision und lies sie dir für mindestens 6 Wochen jeden Tag durch .

  • Gehe noch heute den ersten Schritt, und sei er noch so klein.

  • Gehe eine konkrete externe Verpflichtung ein (nicht nur in Deinem Kopf), z.B. indem Du einen Coach ins Boot holst, Dich für eine Mastermind anmeldest, in einen Club eintrittst, etc. Dein Engagement wird insbesondere steigen, wenn Du finanziell „in Vorleistung“ gegangen bist. Denn Dein Gehirn wird versuchen, diese finanzielle Verpflichtung durch Deine Handlungen zu rechtfertigen.


Dein Realitätscheck

An dieser Stelle könntest Du jetzt auch konkrete Schritte gehen, um Deinen Traum-Job zu bekommen. Vielleicht hast Du auch unter Deinen Ideen einen Favoriten, der sich für Dich so richtig stimmig anfühlt, und es kitzelt Dich richtig unter den Fingernägeln, diese Idee umzusetzen.


Und doch rate ich Dir ganz klar: geh unbedingt erst noch in den Realitätscheck, und wenn Du auch noch so sehr von Deiner Idee überzeugt bist!


Warum ein Realitätscheck?

Oft decken sich leider unsere Vorstellungen nicht mit der Realität. Und um diese Abweichungen aufzudecken, bevor Du alles auf eine Karte setzt, und Dich umorientierst, ist ein Realitätscheck so immens wichtig.

Hier sind 6 gute Gründe, warum Du Deinen Traum-Job erst „auf Herz und Nieren prüfen“ solltest:

  • Schätze die Machbarkeit ein: Ein Realitätscheck hilft dabei, die praktische Umsetzbarkeit einer Idee zu bewerten. Das ermöglicht Dir, die Ressourcen, Fähigkeiten und Hindernisse zu berücksichtigen, die für die Verwirklichung erforderlich sind.

  • Identifiziere Risiken und Herausforderungen: Durch einen Realitätscheck können potenzielle Risiken und Herausforderungen erkannt werden. Du kannst frühzeitig Gegenmaßnahmen geplant und Strategien entwickeln, um mögliche Hindernisse zu bewältigen.

  • Gewinne eine Idee davon, wie es am Arbeitsmarkt für Deinen Traumjob aussieht: Ein Realitätscheck ermöglicht eine gründliche Marktanalyse. Es hilft dabei, die Nachfrage, den Wettbewerb und die Chancen zu bewerten, deinen Traumjob auch zu bekommen. Dadurch kannst DU besser einschätzen, ob Du Deine Job-Idee auch erfolgreich umsetzen kannst.

  • Kläre die genaue Zielsetzung Deines Vorhabens: Ein Realitätscheck unterstützt Dich dabei, Deine Ziele hinter Deiner Job-Idee zu klären. Was willst Du erreichen? Es hilft Dir dabei, realistische Erwartungen zu setzen und sicherzustellen, dass Dein Traum-Job mit Deinen persönlichen Werten, Zielen und Ressourcen übereinstimmt.

  • Plane die Finanzen: Ein Realitätscheck unterstützt Dich bei der realistischen finanziellen Planung. Es hilft Dir dabei, zu reflektieren, ob Du Deinen Lebensunterhalt mit Deinem Traum-Job bestreiten kannst. Alternativ solltest Du planen, wie Du Dich finanziell aufstellen musst, um Deinen Traum umzusetzen.

So gehst Du vor: Der Realitätscheck

Mit diesen Schritten kannst Du Diene Job-Ideen risikofrei einer gründlichen Prüfung unterwerfen:

  • Führe eine Marktforschung durch: Führe gründliche Recherchen durch, um den Markt und die Nachfrage nach für Deine Job-Idee zu verstehen. So kannst Du besser einschätzen, ob Du auch erfolgreich sein kannst in Deinem Traum-Job. Gibt es genug Stellenanzeigen? Wie viele Personen bewerben sich auf eine ausgeschriebene Stelle? Analysiere auch Trends: Könnte der Job in den nächsten Jahren automatisiert werden? Welche Entwicklungen gibt es gerade auf diesem Gebiet?

  • Erstelle eine SWOT-Analyse: Führe eine SWOT-Analyse (Stärken, Schwächen, Chancen, Risiken) für jede Job-Idee durch. Identifiziere die Stärken, die du mitbringst und wie sie zu der Idee passen. Analysiere auch mögliche Schwächen oder Herausforderungen, mit denen du konfrontiert werden könntest. Betrachte zudem die Chancen und Risiken, die mit der Umsetzung der Idee verbunden sind.

  • Netzwerke: Suche nach Menschen, die bereits in dem Bereich tätig sind oder Erfahrung mit ähnlichen Job-Ideen haben. Sprich mit ihnen, tausche dich aus und frage nach ihrer Meinung. Sie können dir wertvolle Einblicke und Rückmeldungen geben, die dir bei deinem Realitätscheck helfen. Sie können Dir auch erzählen, wie sie in dem Job gelandet sind und Dir Tipps für einen möglichen Umstieg geben. Zögere nicht. Die meisten Menschen helfen gern.

  • Praxiserfahrung: Versuche, praktische Erfahrungen in dem Bereich zu sammeln, in dem du arbeiten möchtest. Suche nach Möglichkeiten für Praktika, ehrenamtliche Tätigkeiten oder Teilzeitjobs, um einen Einblick in die Realität des Arbeitsfeldes zu erhalten. Diese Erfahrungen helfen dir, die Anforderungen, den Arbeitsalltag und die Realität deiner Job-Ideen besser einzuschätzen.

  • Plane Deine Finanzen: Mach eine realistische finanzielle Planung für deine Job-Ideen. Überlege, wie viel Geld du benötigst, um zu starten, welche laufenden Kosten anfallen könnten und wie lange es dauern könnte, bis du profitabel wirst. Berücksichtige auch mögliche Einkommensschwankungen und unvorhergesehene Ausgaben.

  • Hole Feedback ein: Besprich deine Job-Ideen mit vertrauenswürdigen Personen wie Freunden, Familie oder Mentoren. Bitte sie um ehrliches Feedback und um ihre Einschätzung der Realisierbarkeit und Erfolgsaussichten. Unterschiedliche Perspektiven können dir helfen, blinde Flecken zu erkennen und mögliche Schwachstellen in Deinen Ideen zu identifizieren.

Nach dem Realitätscheck wirst Du Dich auf eine Job-Idee konzentrieren können, die Du dann auch tatsächlich für Dich umsetzt. Es kann auch sein, dass der Check ergibt, dass all Deine Ideen in der engeren Wahl nun nicht mehr wirklich für Dich in Frage kommen. In diesem Fall solltest Du auf keine Fall den „Weg des geringsten Übels“ gehen, und mit dem Job weitermachen, der noch am realistischsten ist.

Gewinne stattdessen etwas abstand, und beginne dann im Prozess mit dem Brainstorming neu. Es kann gut sein, dass Du durch die Erfahrungen, die Du inzwischen gemacht hast, wieder neue Ideen aufnehmen kannst.


Plan & Umsetzung


Wenn du weißt, wo du hin willst, Deinen Traum Job ausgewählt und geprüft hast, kannst Du schauen, wie Du genau vorgehen musst, um Deinen Traum-Job zu realisieren.

Dazu entwirfst Du einen Plan, mit einer konkreten Strategie, Meilensteinen, und ganz konkreten Maßnahmen für diese einzelnen Etappen.


Wie Du diesen Plan gestalten kannst, habe ich bereits ausführlich in meinem Blogbeitrag

Schau Dir dort den Punkt #3: Der Plan an.




Fahrplan zum Traumjob


Fazit


⭐️ Erkenne erst Dich selbst, und halte erst dann Ausschau nach Job Ideen, die wirklich zu Dir passen


⭐️ Sammle immer erst so viele Ideen wie möglich, und bleibe nicht bei der ersten Job-Idee hängen


⭐️ Wenn Du kraftvolle Ideen gefunden hast, die dich so richtig motivieren, dann stelle sicher, dass Du Dich auch wirklich commitest, für Dein Traum-Berufsleben los zu gehen


⭐️ Nimm Dir die Zeit und prüfe Job-Ideen immer zunächst auf Herz und Nieren, statt sofort in die Umsetzung zu gehen. .


Wünschst Du Dir Unterstützung dabei, endlich für Deine beruflichen Träume los zu gehen?

➡️ Melde Dich gern zu einem 60-minütigen kostenfreien Strategiegespräch mit mir an und nutze Diese Zeit, um das Fundament für Deine Karriere zu legen.

➡️ Hinterlasse gern einen Kommentar unter diesem Blogbeitrag mit Deinen Fragen, Anregungen oder Wünschen.

➡️ Schreibe mir bei Fragen jederzeit gern an


Ich wünsche Dir, dass Du Deine beruflichen Träume jeden Tag ein Stück mehr verwirklichst.

Alles Liebe,

Deine Conny


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Kenne Dein Ziel. Geh Deinen Weg. Gestalte Deine begeisternde und erfolgreiche Karriere.

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