top of page

Finde den Beruf, der wirklich zu Dir passt - mit 6 Fragen zu dem Job, der dich erfüllt

Aktualisiert: 3. Aug. 2023


Erfüllt im Job -

Ein Wunsch, der in aller Munde ist, und der sicher auch Dich anspricht.

Aber hast Du Dir schon einmal die Frage gestellt, was das eigentlich bedeutet?


In diesem Artikel erfährst Du, warum berufliche Erfüllung so wichtig ist, wie Du sie wirklich finden kannst, und worauf Du bei dabei lieber verzichten solltest.

Wie finde ich Erfüllung im Job?

 

Warum es wichtig ist, beruflich erfüllt zu sein


Unsere Arbeit hat einen zentralen Stellenwert in unserem Leben.

Die meisten von uns verbringen fast täglich viele Stunden ihres Tages mit ihrer beruflichen Tätigkeit. Wir treten in unser berufliches Umfeld mit all seinen Rahmenbedingungen, Werten und Normen ein, führen unsere Aufgaben darin aus, bringen dabei viel von unserer Expertise, Zeit und Energie ein, kommen mit anderen Menschen in Kontakt, durchleben die verschiedensten Gedanken und Emotionen im Verlauf eines Arbeitstages.


Unsere Arbeit hat einen großen Einfluss auf alle Ebenen unseres Seins

  • Sie bestimmt die Gedanken, mit denen wir aus dem Arbeitsalltag nach Hause gehen, und die uns oft auch in privaten Situationen weiter begleiten

  • Sie formt damit über die Zeit auch eine gewisse Grundhaltung, die wir verschiedenen Themen gegenüber einnehmen; ob wir zum Beispiel durch viel Erfolg im Beruf grundsätzlich optimistisch sind, oder eher unsicher sind, weil uns im Job viele Zweifel entgegen gebracht wurden

  • Sie hinterlässt tiefe Emotionen in uns, die durch Ereignisse im Job geformt werden und die wir nicht einfach mit Arbeitsende abschalten können

  • Sie beeinflusst unsere Energie und bestimmt, wie viel Tatkraft und Freude wir für weitere Tätigkeiten außerhalb unseres Berufslebens zur Verfügung haben

  • Sie bestimmt, wie wir uns körperlich nach einem langen Arbeitstag fühlen, ob wir uns gesund und frisch fühlen, oder uns bspw. Kopf- oder Rückenschmerzen durch den weiteren Alltag begleiten

Unsere Ansprüche

Gleichzeitig leben wir in einer Zeit, in der für die allermeisten Menschen in unserem Umfeld Arbeit selbstverständlich geworden ist. Es gibt eine hohe Beschäftigungsquote, und die meisten Menschen müssen sich grundsätzlich keine Sorgen machen, ihren Lebensunterhalt mit ihrem Job bestreiten zu können. Ihre Anforderungen an die Sicherheit, die der Job uns bietet, sind meist erfüllt.

Es ist also nicht verwunderlich, dass unsere Ansprüche an unsere Arbeit höher werden.

Wir fragen uns nicht mehr, wie wir einen sicheren Job erreichen können, sondern wünschen uns mehr:

  • Gute Beziehungen auf Arbeit,

  • Anerkennung und Wertschätzung für das was wir leisten,

  • uns selbst mit all unseren Talenten, Interessen und Werten in unserer Arbeit einbringen zu können,

  • eine Arbeit, die in unser Lebenskonzept passt,

  • einen Job, der unsere Gesundheit fördert statt sie einzuschränken

  • Freude bei dem, was wir beruflich tun.


Mit diesen 6 Fragen findest Du Deine Erfüllung im Job

Wenn Du Dir wahre Erfüllung im Beruf wünschst, sollten alle Bausteine Deiner Persönlichkeit angesprochen werden. So stellst Du sicher, dass du tiefe und langfristige Zufriedenheit erreichen kannst.

Daher empfehle ich das Modell der logischen Ebenen von Robert Dilts für die Gestaltung eines Jobs, der Dich erfüllt. Bei diesem Modell werden der Reihen nach die folgenden Stufen analysiert, um einen passgenauen Job zu finden, der deine Persönlichkeit bestmöglich füllt.


Die Ebenen Deiner Persönlichkeit

SINN & MISSION

Deine Mission ist der Leitstern für Dein Berufsleben.

Sinn des Lebens, Berufung, Purpose, Daseinszweck, Beitrag, Zweck der Existenz, Bestimmung, etc. sind weitere Begriffe für Deine Mission. Sie beschreibt Deinen Beitrag oder den Mehrwert, den Du täglich geben möchtest, um Deine Vision (also Dein Bild einer Zukunft, wie Du sie Dir wünschst) zu verwirklichen.

Wenn Du mit Deiner täglichen Arbeit eine starke Mission verfolgst, ist dies ein nachhaltiger, kraftvoller Antrieb für Dich, jeden Tag das Beste in Deinem Job zu geben.


Zentrale Frage:

  • Wofür möchtest Du in Erinnerung blieben?

Weiterführende Fragen:

  • Was möchtest du in Deinem Leben verwirklicht haben, wenn du alt bist und zurück blickst?

  • Auf welche Art und Weise soll Dein Leben andere beeinflussen?

  • Warum braucht dich die Welt?

  • Was willst du verändern?

  • Zur Lösung welcher Probleme möchtest Du beitragen?

IDENTITÄT

Unsere Identität ist die Gesamtheit aller Persönlichkeitsmerkmale, die uns ausmacht. Am besten kann man sich seiner Identität nähern, in dem man sie als Rollen begreift, die wir einnehmen.

Diese können sich über unsere Lebensphasen hinweg ändern und auch in verschiedenen Kontexten unterschiedlich sein. Wir füllen immer mehrere Rollen gleichzeitig aus, meist steht jedoch eine davon im Vordergrund. Friedemann Schulz von Thun bezeichnet dies als unser „inneres Team“.

Typische Rollen im Berufsleben können sein:

  • Experte

  • Coach

  • Leader / Anführer

  • Visionär

  • Macher

  • Kritiker

  • Koordinator / Organisator


Gerade in Entscheidungssituationen erleben wir manchmal auch ein Zwiegespräch der einzelnen Teamspieler: der Macher ist vielleicht risikobereiter und drängt uns zur Handlung, während der Beschützende uns vor Gefahren bewahren möchte und Bedenken hat.

Um in solchen Entscheidungssituationen langfristig vorteilhaft für Dich zu handeln, Lohnt es sich, zu definieren, welche Person du sein möchtest und welche Rolle du im Job einnehmen willst.

In unseren Rollen drücken sich auch unsere Motive aus, die unser Handeln bestimmen.

Zentrale Frage:

  • Wer bist Du?

Weiterführende Fragen:

  • Wer wirst Du, wenn Du Deine Mission verwirklichst?

  • Als wer handelst Du?

  • Als wer möchtest Du wahrgenommen werden?


WERTE & ÜBERZEUGUNGEN

Werte & Motive

Unsere Werte und Motive dienen uns als wichtige Orientierung dafür, wie wir unser Berufsleben ausgestalten möchten.


Einige Motive bzw. Werte

  • Unabhängigkeit bzw. Freiheit

  • Familie

  • Neugier

  • Anerkennung

  • Ordnung

  • Idealismus

Was ist Dir wichtig? Orientierung für diese Frage kannst Du bspw. mit den 16 Lebensmotiven von Steven Reiss finden:

Steven Reiss: „Wer bin ich und was will ich wirklich?“

Aus Deinen Werten und Motiven kannst Du Arbeitsbedingungen ableiten, die für Dich wichtig sind, bzw. wie viel Freizeit Du haben möchtest, ob Du eine Führungskarriere anstreben solltest, etc.

Zentrale Frage:

  • Wie möchte ich mein Arbeitsleben gestalten?

Weiterführende Fragen:

  • Was ist mir wirklich wichtig im Berufsleben?

  • Nach welchen Werten möchte ich leben?

  • Welche Werte kann ich gar nicht mit mir vereinbaren?


FÄHIGKEITEN

Wenn Du Deine Talente und Stärken optimal einsetzten kannst, wirst Du

  • Dich ganz auf Deine Tätigkeit konzentrieren und darin versinken können, sodass die Zeit nur so verfliegt (auch „Flow" genannt)

  • auf ganz natürliche Weise Höchstleistungen erbringen, ohne dass Du Dich dafür bewusst anstrengen musst

  • die besten Ergebnisse erzielen, die für Dich möglich sind, und Dich selbstwirksam und kompetent fühlen

  • Selbstsicher auftreten können und deine Expertise fest nach außen vertreten können


3 Wege, um Deine Fähigkeiten zu erkennen:

  • Selbstreflektion Was geht dir leicht von der Hand? Wobei vergisst du die Zeit? Worin hast Du Expertise?

  • Fremdeinschätzung Frage drei Personen in deinem Umfeld, welche Stärken sie an dir schätzen. Wofür bist du um Hilfe gebeten?

  • Stärkentests Nutze Stärken-Tests im Internet, um Deine Fähigkeiten zu erkunden und einen neuen Blickwinkel auf Deine Talente zu erhalten. Bspw. Der Gallup Strengths Finder.

Nachdem Du Deine Stärken kennen gelernt hast, schau, welche Deiner Fähigkeiten im Beruf einsetzen möchtest, und welche eher in andere Bereiche Deines Lebens einfließen.

Frage Dich auch, wie Du Deine Stärken optimal kombinieren kannst.


Zentrale Frage:

  • Welche meiner Stärken möchte ich im Berufsleben einsetzen?

Weiterführende Fragen:

  • Welche Expertise möchte ich im Job weitergeben?

  • Wie kann ich meine Talente im Job kombinieren?

  • Welche meiner Stärken möchte ich außerhalb meines Berufslebens ausleben?

VERHALTEN

Unser Leben besteht aus einer Aneinanderreihung unterschiedlich großer Entscheidungen.

Die meisten davon treffen wir unbewusst. Morgens aufstehen, die Zähneputzen, uns anziehen, uns an die Arbeit machen. Bei unbewussten Entscheidungen werden wir von Automatismen oder kurzfristigen Belohnungen geleitet.

Wenn Du heute beginnst, Deine Entscheidungen bewusster zu treffen, kannst Du jeden Tag viele kleine Schritte in Richtung deines großen Ziels gehen. Deine Mission und auch die übrigen Bestandteile deiner Persönlichkeit können dir ein kraftvoller Entscheidungshelfer dabei sein.


Entscheidungen, die wir täglich treffen

  • Zu welchen Aufgaben wir ja oder nein sagen

  • Ob wir fokussiert an den großen Projekten arbeiten, oder viele kleine dringliche Themen erledigen

  • Mit wem wir unsere Mittagspause verbringen

  • Wie wir reagieren, wenn uns jemand Feedback gibt

  • Wen wir mit helfender Hand unterstützen

  • Ob wir kleine Pausen zwischendurch für Social media oder z.B. ein lange aufgeschobenes Projekt nutzen


Mache Dir bewusst, wie viele Entscheidungen Du jeden Tag triffst und welcher immense Spielraum sich dadurch für Dich ergibt. Triff Entscheidungen bewusst. Orientiere Dich dabei immer mehr an langfristigen Zielen als an kurzfristigen Vergnügungen, um Routinen zu etablieren, die Dir das Berufsleben Deiner Träume ermöglichen.


Zentrale Frage:

  • Was möchte ich konkret im Job tun?

Weiterführende Fragen:

  • Welchen kleinen Schritt kann ich heute gehen, um meine Vision zu verwirklichen?

  • Auf was möchte ich heute bewusst verzichten?

  • Welchen lang aufgeschobenen Plan möchte ich heute beginnen?


UMFELD

Dein Arbeitsumfeld besteht im Wesentlichen aus

  • dem Ort, an dem Du arbeitest (z.B. Büro, Natur, Co-Working-Space, Home Office, Schule, fremde Länder, Café, eigene Werkstatt, am Campus, im Atelier, in der Küche, ...)

  • die Zeiten, zu denen Du arbeitest (z.B. geregelt, frei einteilbar, Stundenanzahl, zum Biorhythmus passende Zeiten, Verteilung der Stunden pro Woche, ...)

  • den Rahmenbedingungen unter denen Du arbeitest (z.B. am PC, mit Menschen, mit Materialien, unter Bewegung, ...)

  • die Personen, mit denen Du zusammenarbeitest (z.B. Kollegen, Mitstreiter, Führungskräfte, Kunden, Partner, Mitgründer, ...)

Spüre einmal in Dich hinein, wie Dein optimales Arbeitsumfeld aussieht. Je mehr Dinge Du in Deinen Arbeitsplatz integrierst, die Du liebst, umso mehr wirst Du Dich freuen, an diesen Ort Deiner Schaffenskraft zu kommen.


Zentrale Frage:

  • Wie soll mein Arbeitsumfeld aussehen?

Weiterführende Fragen:

  • Mit welchen Personen möchte ich zusammenarbeiten?

  • An welchem Ort möchte ich arbeiten?

  • In welcher Umgebung möchte ich meiner Tätigkeit nachgehen?

  • Mit welchen Utensilien möchte ich arbeiten?

  • Welche Dinge sollen mich umgeben?


Woran Du Dich nicht orientieren solltest


Erwartungen anderer

Oft ist es gar nicht so einfach, Deine Erwartungen an Deinen Job zu definieren. Denn diese findest Du nur, wenn Du dir Zeit und Stille gönnst, Dir darüber für Dich klar zu werden. In unserem Leben hingegen ist es oft sehr laut: Wir sprechen mit anderen Menschen, bekommen aus den Medien verschiedenste Lebenskonzepte präsentiert, leben in einem Umfeld mit gewissen Standards und Normen.


Wir leben in einem sozialen Gefüge, in das wir uns im Laufe unseres Lebens auch eingepasst haben. Das ist super sinnvoll, um gute Beziehungen zu pflegen, um klare Erwartungen voneinander zu haben und Menschen, auf die wir uns im Alltag verlassen können. Noch wichtiger war das im Laufe der Entwicklung des Menschen, als unsere Vorfahren noch ungeschützt in der Natur lebten und jeder eine wichtige Rolle in der Gemeinschaft erfüllte, um für Sicherheit und Überleben zu sorgen.

Diese Routinen haben sich tief in unserem Gehirn verankert und bestimmen auch heute noch häufig unsere Handlungen. Dabei hat sich die Welt um uns längst geändert: Wir leben nicht mehr unter ständigen Bedrohungen und viele Sicherheitsmechanismen unseres Gehirns sind veraltet.

Oft ist es gar nicht so einfach, zwischen den eigenen und fremden Erwartungen an uns zu unterscheiden:

  • Willst Du eigentlich selbst ein geregeltes Arbeitsleben mit einem 9 to 5 Job, an 220 Tagen im Jahr, für Dich oder ist es das, was Dir von außen vorgeschlagen wird und Du einfach noch nicht hinterfragt hast?

  • Möchtest Du einen sicheren Job mit einem guten Gehalt, so wie es unsere Eltern aus Liebe und Fürsorge oft vorschlagen, oder willst Du selbst viel lieber den ganzen Tag in der Natur verbringen oder kreativ arbeiten?

  • Ist es dir wirklich wichtig, Planbarkeit im Job zu haben, oder möchtest Du lieber jeden Tag neu bestimmen, was du tust? Willst du vielleicht lieber auf regelmäßiges Einkommen verzichten, Dir Dein Geld selbst einteilen, und jederzeit die Möglichkeit für Reisen und Abenteuer haben?

  • Möchtest Du den einen Beruf erlernen, dem Du den Rest Deines Lebens ausübst, oder willst Du mehr Abwechslung und Dich öfter einmal etwas Neuem widmen?

  • Muss es Dir wirklich wichtig sein, auf Arbeit von jedem gemocht zu werden, oder willst Du lieber neue Wege einschlagen, Ideen einbringen, auch wenn Dir dann nicht jeder zujubelt?


Dies sind nur einige Beispiele für Erwartungen, die sich meist sehr tief in uns verankert haben, jedoch allgemein gesellschaftlich geprägt sind, und zunächst einmal nichts mit Deinen eigenen individuellen Erwartungen zu tun haben.


Tipp:

Für Dein Arbeitsleben darfst Du genau hinterfragen, welche Erwartungen eigentlich Deine eigenen sind, und welche von außen kommen.

Und Du darfst für Dich entscheiden, wie weit Du Erwartungen von anderen erfüllen möchtest, oder wo Dir Deine eigenen Vorstellungen wichtiger sind.


Vorbilder die nicht zu Dir passen

Neben unserem direkten Umfeld prägen uns in der heutigen Zeit auch unendlich viele Einflüsse, die über (digitale) Medien auf uns einströmen. Egal ob TV, Social Media, World Wide Web, Werbung oder Printmedien: überall werden wir gefüttert mit Vorstellungen von einem Leben, das andere Menschen führen. Schnell geraten wir in Versuchung, uns mit diesen Persönlichkeiten der Öffentlichkeit zu vergleichen.


Das führt dazu, dass:

  • wir uns Ziele setzen, die gar nicht unsere sind

  • Wir denken, wir könnten diese falschen Ziele nur erreichen, indem wir werden wie die Vorbilder, die wir sehen

  • Wir uns unzulänglich und klein fühlen, weil unser Ist-Ich von diesem Soll-Ich weit abweicht

  • Wir unsere Zeit mit Dingen verbringen, die uns unseren eigenen Zielen gar nicht näher bringen

  • Wir etwas tun, was gar nicht unseren Stärken und Leidenschaften entspricht und worin wir daher auch nie wirklich gut werden können

  • Wir dadurch wiederum Misserfolge erleben, die unser Selbstwertgefühl mindern und uns den Glauben an uns selbst rauben, sodass wir die wirklich wichtigen Zeile für uns auch kaum noch erreichen können

Tipp:

Für Dein Arbeitsleben darfst Du natürlich gern auf Vorbilder zurückgreifen. Aber:

Selektiere gut, welche Vorbilder wirklich zu Dir, Deiner Mission, Deinen Zielen und Deinem Weg passen.

Dann kann es sogar hilfreich sein, Orientierung verschaffen, und uns Mut und Durchhaltevermögen verleihen, bei der Verfolgung unserer eigenen Ziele.


Kurzfristige Bedürfnisse

Ebenfalls aus der Vorzeit der Menschheit stammt das Streben, kurzfristige Bedürfnisse zu erfüllen. Auch das war für unsere Vorfahren sehr wichtig: Sie mussten ihre akuten Verlangen nach Sicherheit, Nahrung, Fortpflanzung etc. rasch nachkommen, denn dies sicherte ihr Überleben. Auch hier gilt: Unsere Welt hat sich verändert, und die damaligen Bedürfnisse sind heute oft nicht mehr relevant, weil sie sowieso erfüllt sind.

Unser Hirn hat aber aus dieser Zeit gelernt: kurzfristige Belohnungen sind erstrebenswert, und so fällt es uns oft schwer, planvoll dagegen anzugehen und langfristige Ziele anzustreben.

Bekannt ist dieses Phänomen auch als „Akrasia-Effekt.


Kurzfristige Bedürfnisbefriedigung steht langfristigem Erfolg im Weg.

Beispiele, wann kurzfristige Belohnungen deinem langfristigen Erfolg im Weg stehen:

  • Du genießt jetzt das Stück Sahnetorte, auch wenn es dir lang auf der Hüfte liegen wird

  • Du beantwortest die letzten Whats-App Nachrichten, statt dich zum täglichen Training zu überwinden

  • Du erledigst viele kleine Dinge im Haushalt, statt dich mit deiner Weiterbildung zu beschäftigen

  • Du beantwortest einen Haufen dringender Mails, statt am großen Projekt zu arbeiten

  • Du belohnst Dich für den langen Arbeitstag mit einem gemütlichen Abend auf dem Sofa, statt daran zu arbeiten, mehr Energie aus deinen Arbeitstagen zu ziehen

  • Du organisierst den nächsten Urlaub - deine Berufliche Neuorientierung muss noch warten.

All diesen Beispielen ist gemeinsam, dass die aufgeschobene Tätigkeit erst weit in der Zukunft zu einem Erfolg führen wird. Aber gerade durch dieses aufschieben, wird es immer unwahrscheinlicher, diese langfristigen Projekte, für die es zunächst viel Arbeit, neue Gewohnheiten und tägliche Überwindung kostet, Realität werden.

3 Tipps, um langfristige Projekte mit nachhaltigem Erfolg anzugehen:

  • Verpflichte Dich nicht nur dir selbst, sondern auch anderen Gegenüber. Suche Dir dafür am Besten Gleichgesinnte. Du solltest auch dein enges Umfeld einbeziehen, damit z.B. Dein Partner, Deine Freunde oder Kinder dich an Dein Vorhaben erinnern können.

  • Plane voraus. Reserviere dir feste Fokus-Zeiten für dein Projekt, sprich diese mit anderen ab, schalte alle Ablenkungen in dieser Zeit aus (Handy, Mail, Klingel, …), und habe einen genauen Plan, was Du in diesen Zeiten schaffen willst. Nutze diese Zeit für wichtige, nicht dringliche Themen.

  • Nutze feste Routinen für den Erfolg. Arbeite zum Beispiel immer zu festen Zeiten an deinem Projekt, kopple diese Arbeitszeit an eine andere Tätigkeit (z.B. arbeite an wichtigen Themen immer, nachdem Du eine Sport-Einheit absolviert hast und Dein Kopf so richtig frei ist), verabrede dich zum Co-Working oder ähnliches.

Fazit


⭐️ Für berufliche Erfüllung los zu gehen lohnt sich. Die Auswirkungen eines erfüllten Berufslebens wirst Du in allen 4 Facetten Deines Selbst spüren: Es schafft Dir Ruhe in Gedanken, Gefühle der Zufriedenheit und Freude, Energie für alle Lebensbereiche, und hält dich körperlich gesund.

⭐️ Wahre Erfüllung findest Du nur, indem Du all die Bausteine Deiner Persönlichkeit ganzheitlich einbeziehst: Mission, Identität, Werte & Überzeugungen, Fähigkeiten, Verhalten und Umfeld.

⭐️ Erwartungen anderer, Vorbilder die negative Gefühle in Dir wecken, oder kurzfristige Bedürfniserfüllung lenken Dich nur von dem ab, was dich wahrhaftig und langfristig erfüllt.


⭐️ Erfüllung kannst Du grundsätzlich in jedem Beruf finden - kein Job ist schlechter als der andere. Jeder ist einzigartig und hat andere Prioritäten im Leben. Finde den Job, der zu DIR passt.



Wünschst Du Dir Unterstützung bei der Gestaltung Deines erfüllten Berufslebens?

➡️ Melde Dich gern zu einem 60-minütigen kostenfreien Strategiegespräch mit mir an und nutze Diese Zeit, um das Fundament für Deine Karriere zu legen.


➡️ Hinterlasse gern einen Kommentar unter diesem Blogbeitrag mit Deinen Fragen, Anregungen oder Wünschen.


➡️ Schreibe mir bei Fragen jederzeit gern an


Ich wünsche Dir jeden Tag ein Stück mehr Erfüllung in Deinem Job!

Alles Liebe,

Deine Conny



Kenne Dein Ziel. Geh Deinen Weg. Gestalte Deine begeisternde und erfolgreiche Karriere.

35 Ansichten0 Kommentare

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen

Comments


bottom of page