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Endlich wieder Lust auf Arbeit

Kurzfrsitige Tipps und langfristige Strategien für mehr Motivation, Energie und Wohlbefinden im Job


Fühlst Du Dich auch manchmal am Sonntagabend bereits super müde, völlig unmotiviert und hast einfach keine Lust auf Deinen Job? Kennst Du das Gefühl der Traurigkeit, Angst oder Unruhe, wenn Du an die bevorstehende Arbeitswoche denkst?

Weil das so unangenehme Gefühle sind, reagiert unser Körper in aller Regel mit Flucht oder Vermeidung. Wir lenken uns ab und beschäftigen uns mit anderen Dingen. Bis dann der Montagmorgen kommt, und wir uns mit einem gehörigen Schubser selbst einmal über die Hürde werfen müssen, die von Woche zu Woche zu wachsen scheint. Wenn die Arbeit dann erst einmal wieder ins Rollen gekommen ist, wird es einfacher.


Wäre es nicht wundervoll, wenn es einen Trick gäbe, wie man diese Gefühle einfach abstellen kann? Dann wirst Du vielleicht überrascht sein - denn es gibt tatsächlich so einige sehr wirksame Strategien, damit Du keinen negativen Gedanken mehr an den Montagmorgen verschwenden musst, und Dich endlich wieder auf die Arbeitswoche freuen kannst!


In diesem Beitrag werde ich Dir verraten, welche psychologischen Mechanismen hinter diesem Phänomen stecken, das auch als „Sunday Blues“ oder „Sunday Evening Syndrome“ bezeichnet wird. Du bekommst außerdem ganz praktische Tipps an die Hand, wie Du schnell und wirksam gegen diese unangenehmen Gefühle vorgehen kannst. Außerdem teile ich mit Dir einen Schritt-für-Schritt-Plan, wie Du langfristig vermeiden kannst, in den Sunday Blues zu geraten.



kurzfristige Tipps & langfristige Strategien für mehr Motivation, Energie & Wohlbefinden im Job
Endlich wieder Lust auf Arbeit

#1: Keine Lust auf Arbeit


 


Keine Lust auf Arbeit - was steckt dahinter?


Warum Arbeit so wichtig für uns ist


Grundsätzlich erfüllt Arbeit für uns wichtige psychologische Funktionen.

  • Sie gibt uns die Möglichkeit, Ziele zu erreichen und uns dadurch kompetent zu fühlen.

  • Wenn wir unsere Sache gut machen, bekommen wir dafür Anerkennung und Wertschätzung, was für unser psychisches Wohlbefinden ebenfalls sehr gut ist.

  • Oft ist die Arbeit auch ein Ort, an dem wir lernen und wachsen dürfen - ebenfalls ein tiefes menschliches Bedürfnis.

  • Unsere berufliche Identität bildet zudem einen wichtigen Teil unseres Selbstverständnisses. Unsere Arbeit hilft uns zu wissen, wer wir sind.

  • Zudem bietet der Job häufig eine hervorragend Gelegenheit, mit anderen Menschen in Austausch zu gehen, und sich durch die gemeinsam Aufgabe verbunden zu fühlen.

  • Schließlich fördert Arbeit in der Regel einen strukturierten Tagesablauf - auch das kommt uns Menschen als „Gewohnheitstier“ zugute.

Wie kommt es dann, dass wir im Alltag häufig einfach keine Lust haben auf unsere Arbeit? Dass wir uns völlig energielos fühlen, als würden wir vor einer großen Wand stehen, die unmöglich zu überwinden scheint?

Wie kommt es, dass uns schon am Sonntagabend schwere Gedanken verfolgen, wenn wir feststellen, dass das Wochenende sich dem Ende neigt? Dass wir zusehen müssen, wie unsere Stimmung kippt, ohne dass wir etwas dagegen tun können? Dass wir teilweise sogar ein flaues Gefühl im Magen verspüren, oder sich ein Kloß in unserem Hals bildet?


Der psychologische Hintergrund des Sunday Blues: Somatische Marker


Kurz gesagt steckt hinter dem „Sunday Blues“ eine Art Vorwegnahme der Stressfaktoren und Anforderungen, die wir mit unserem Arbeitsalltag verbinden.

Stell dir Dein Gehirn einmal als ein riesiges Archiv vor, in dem all Deine früheren Erfahrungen, Gedanken und Gefühle gespeichert sind. In diesem Speicher werden Deine Erinnerungen fest mit zugehörigen Emotionen und körperlichen Empfindungen verknüpft. Diese Verbindungen werden als „somatische Marker“ bezeichnet. Wenn Du also bereits am Sonntag beim Gedanken an Deine Arbeit einen Kloß im Hals spürst, Du Bauchweh bekommst, Dein Herz schneller schlägt oder Du zu schwitzen beginnst, dann liegt dass daran, dass ein solcher somatischer Marker aktiviert wurde.

Solche Verbindungen entstehen in der Regel, wenn du im Berufsleben emotional besonders starke Situationen erlebt hast.

  • Vielleicht hast du in der Vergangenheit z.B. außerordentlich stressige Momente auf Arbeit erlebt?

  • Oder hast du schon einmal so richtig viel Arbeit in ein Projekt gesteckt, dass dann nicht zu Stande gekommen ist, und du warst besonders enttäuscht?

  • Vielleicht schwelt unter Deinem Kollegium auch ein Konflikt, der dich emotional besonders stark belastet und dich in deinem Arbeitsalltag auch einschränkt, weil du diese Person z.B. meidest?

  • Möglicherweise fühlst du dich aber auch einfach nur unterfordert und gelangweilt auf Arbeit. Wenn du dich über Wochen hin weg auf Arbeit auf keinerlei Ziel hinarbeitest, und dich mit sinnlosen Tätigkeit beschäftigst, kann dies auch zu einer Stresserleben führen.

  • Vielleicht bist du auch gefrustet, weil deine Arbeit einfach nicht die Anerkennung und Wertschätzung erfährt, die sie verdient?

Wann auch immer du eine solche Situation durchlebst, in der Deine Gefühle so stark sind, dass dein Körper mit Symptomen reagiert, werden diese Situationen, Empfindungen und körperlichen Reaktionen gemeinsam in deinem emotionalen Gedächtnis gespeichert.


Die Folgen sind nachhaltig:

Wann immer Du in Zukunft auf eine ähnliche Situation zusteuerst, erinnert sich Dein Gehirn an diese Verknüpfung aus Deinen negativen Erfahrungen, den Gefühlen die Du dabei hattest, und den daraus entstandenen körperlichen Reaktionen.

Du musst dazu nicht einmal bewusst an das ursprüngliche Ereignis erinnert werden.


Denn insbesondere, wenn sich diese unangenehmen Situationen wiederholen, wird irgendwann nicht mehr nur der speziell im Moment selbst mit den Gefühlen und körperlichen Reaktionen verknüpft, sondern der gesamte Kontext. Dann reicht es irgendwann, wenn du nur ganz kurz an die Arbeit denkst, und es werden sofort negative bildhafte Gedanken, starke Gefühle und echte Körperempfindungen hervorgerufen.


Diese Funktionsweise war grundsätzlich auch sehr nützlich für uns Menschheit. Die somatischen Marker dienten uns in der menschlichen Vorgeschichte als eine Art Signal oder Warnhinweis. Sie halfen uns, Situationen schnell zu bewerten und zu reagieren, noch bevor wir überhaupt bewusst darüber nachdenken konnten. So konnte unser Gehirn blitzschnell Gefahren und bedrohliche Situationen erkennen und uns davor schützen.

Das funktioniert übrigens auch umgekehrt: auch besonders positive Situationen werden mit den Emotionen und körperlichen Reaktionen verknüpft, die wir dabei empfunden haben. Das sorgt dafür, dass wir uns auch unbewusst immer wieder in Situationen begeben, die uns gut tun.


Kurzfristige Belohnung, fatale Folgen

Leider sind die negativen Verknüpfungen noch nicht einmal das einzige, was uns die Vorfreude an der Arbeit nimmt. Dazu kommt nämlich, dass unser Gehirn von Natur aus darauf ausgelegt ist, kurzfristige Belohnungen zu suchen.

Nur logisch, dass wir daher die gemeinsame Zeit mit der Familie, das Genießen des Nichtstuns, das Adrenalin beim Sport, oder die starken Gefühle eines guten Kinoerlebnisses der Arbeit vorziehen. Denn im Job müssen wir meist in Vorleistung gehen: Erfolg, Anerkennung, Wertschätzung, Belohnung und Status müssen wir uns erst erarbeiten. All das bekommen wir in der Regeln nicht sofort.

Unsere Gehirn sträubt sich also, die vielen tollen kurzfristigen Gefühle in unserer Freizeit aufzugeben, um einer Arbeit nachzugehen, bei der die Belohnung erst nachgelagert erfolgt. Und dieses Sträuben beginnt leider oft schon am Sonntag Nachmittag.


Das ist natürlich trügerisch: All die tollen kurzfristigen Belohnungen verpuffen natürlich genauso schnell wieder, wie sie gekommen sind.

Ein toller Nachmittag mit Freuden sorgt nicht dafür, dass du dich auch nach drei Tagen noch gut fühlst. Wenn du aber im Job gute Leistungen erbringst, kannst du dafür langfristig Erfolg, Anerkennung und Wertschätzung durch deine Kollegen erhalten. Wenn das Gehirn logisch arbeiten würde, müsste es also diese langfristigem, aber nachhaltigen Belohnungen bevorzugen. Tut es aber nicht! Und auch diese Funktionsweise hat sich in der menschlichen Vorgeschichte entwickelt. Da war es nämlich nicht wichtig, langfristig zu denken. Viel wichtiger war es, heute den Säbelzahntiger auszuweichen, um morgen überhaupt noch zu leben.

Leider funktioniert unser Gehirn eben immer noch wie vor mehreren 10.000 Jahren.

Zum Glück gibt es aber doch noch Hoffnung: Wir kennen inzwischen genug Tipps und Tricks, um gezielt auf diese automatischen Prozesse unseres Gehirns zu reagieren und diesen unangenehmen „Sunday Blues“ zu umgehen.



3 Tipps für schnelle Hilfe


Du hast schon erfahren, dass Erinnerungen aus unserem emotionalen Gedächtnis uns als Signal dienen, um unangenehmen Situationen auszuweichen. Leider ist es nun aber so, dass Flucht oder Vermeidung heutzutage in unserem Arbeitsleben nicht immer möglich sind, und zudem auch nicht wirklich hilfreich.

Wie kannst Du stattdessen dieses Wissen nutzen, um etwas gegen den „Sunday Blues“ zu tun?


Sorge für Ausgleich

Wenn Du merkst, dass Gedanken an die Arbeit bei dir Gefühle der Angst, Unlust, Unruhe oder Stress ausläsen, sorge für einen Ausgleich dazu. Was genau das für Dich sein kann, hängt natürlich von Deinen Vorlieben und Interessen ab. Immer gut beraten bist Du mit…

  • Sport und Bewegung, da dies „den Kopf frei macht“ und Du das positive Gefühl bekommst, etwas geschafft zu haben

  • Zeit für Entspannung, Ruhe und Selbstfürsorge, z.B. bei einem guten Buch, etwas Yoga, einem Sauna-Besuch oder Bad.

  • Entspannungstechniken, wie Progressiver Muskelentspannung oder Autogenem Training.

  • Einem tollen Erlebnis, z.B. einem Ausflug, einem Kino- oder Restaurantbesuch, einem Treffen mit Freunden, etc.

Plane Deine Woche

Wenn Du Deine Arbeitswoche im Voraus planst, weißt Du am Wochenende genau, was Dich am Montag auf Arbeit erwarten wird. Du musst dann nicht darüber grübeln und kannst besser abschalten. Du bekommst das Gefühl, Sicherheit und Kontrolle über dein Arbeitsleben zu haben. Am besten ist es sogar, die Planung für die kommende Woche bereits am Freitagnachmittag zu erledigen, bevor Du ins Wochenende startest. So wirst Du das gute Gefühl haben, schon einen wesentlichen Beitrag für die neue Woche geleistet zu haben, und kannst das Wochenende entspannter genießen .


Durchbrich den Kreislauf

Schließlich kannst Du Dir auch noch ein paar Techniken zurecht legen, die Du genau in dem Moment anwenden kannst, wenn der Sunday Blues wieder zuzuschlagen beginnt. Wenn gerade wieder das Gefühl in Dir aufkommt, dass alles in Dir sich gegen den Job sträubt, Du vielleicht sogar einen Knoten im Hals oder in der Magengrube fühlst - lass Dich nicht überrumpeln.

Durchbrich den Kreislauf mit folgenden Tipps:

  • Atme mehrfach gaaaaanz tief durch. Atme so tief ein, wie Du kannst, lass die Luft in wenig in Deinen Lungen zirkulieren, und atme dann langsam aus, bis wirklich alle Luft Dienen Lungen entwichen ist. Konzentriere Dich dabei wirklich nur auf die Atmung und versuche, die Gedanken an die Arbeit zu vergessen.

  • Vermeide Kurzschlussreaktionen. Auch wenn Dein Körper in diesem Moment förmlich nach Film schauen und tonnenweise Eis schreit - damit wird es nicht besser. Im Gegenteil. Im Anschluss werden nicht nur die Gedanken an die Arbeit zurückkehren, sondern dann wirst Du auch noch ein schlechtes Gewissen haben wegen der ganzen Kalorien, die jetzt in Deinem Bauch liegen.

  • Entscheide Dich stattdessen bewusst dafür etwas zu tun, was Dir wirklich gut tut. Sport, frische Luft, Entspannungstechniken. Probiere einfach verschiedene Sachen aus und schau, was Dir gut tut und die negative Stimmung vertreibt. Wichtig ist, dass Du genau weißt, welche Technik dich wieder auf andere Gedanken bringt, wenn der „Sunday Blues“ sich das nächste mal anschleicht.

  • Du kannst auch ein Mantra gegen die schlechte Stimmung probieren. So etwas wie „Arbeit ist nicht gut oder schlecht. Arbeit ist das, was ich draus mache. Ich habe in der Hand, meine Arbeitswoche energiereich und erfolgreich zu gestalten.“

  • Ein bewährter Trick besteht auch in einer symbolischen Handlung. Du kannst beispielsweise einmal kurz das Fenster öffnen, und Deinen Ärger laut herausschreien. Oder Dir Dein Lieblingslied anstellen, und den Blues einfach Wegtanzen. Oder die negativen Gefühle bewusst weglachen. Es gibt zahlreiche Studien und Belege dafür, dass Gefühle nicht nur extern von Situationen ausgelöst werden, sondern wir diese auch ganz aktiv beeinflussen können. Daher stammt übrigens auch das Power-Posing :)


Langfristige Strategien


Im vergangenen Kapitel hast Du ein paar kurzfristige Strategien kennen gelernt, um dem „Sunday Blues" entgegenzuwirken. Sie helfen Dir, die aktuellen negativen Gefühle und Empfindungen zu unterbrechen. Leider reicht das noch nicht aus, um auch nachhaltig gegen diese negativen Erfahrung vorzugehen. Schon das nächste Wochenende wird dich der Blues vielleicht wieder erwischen.

Zudem wird sich das Gefühl der Ablehnung gegen die Arbeit immer weiter verstärken und aufbauen. Wenn Du nicht langfristig etwas dagegen unternimmst, wirst Du bald Dein ganzes Wochenende nicht mehr genießen können.

Daher ist es immens wichtig, dich nicht nur mit kurzfristigen Strategien gegen die Symptome zu bewaffnen, sondern auch langfristig an den Ursachen des Blues zu arbeiten.

Geh den Ursachen auf den Grund

Das einzige, was Du nachhaltig tun kannst, um Dich wieder nachhaltig auf Deinen Job zu freuen: Du musst die alten, negativen Verbindungen zwischen Arbeits-Situation, Emotion und Empfindung neu überschreiben.

Im ersten Schritt ist es dafür wichtig, genau zu wissen, woher genau diese starken negativen Emotionen kommen. Also, auch wenn es kurzfristig Schmerzhaft ist:

Erkunde Deine Gefühle und finde heraus, was es wirklich ist, das dir die Lust am Job nimmt.

Am besten kannst Du das, wenn Du direkt während Deines Arbeitsalltages ein kurzes Journal dazu führst, wie Du dich in den einzelnen Situationen und Aufgaben fühlst.

So kannst Du den Auslösern für Deinen Frust gezielt auf die Spur kommen.

  • Achte bewusst darauf, wann Deine Stimmung kippt

  • Welche Emotionen empfindest Du genau in diesem Moment?

  • Welche Körperlichen Reaktionen kannst Du in dieser Situation wahrnehmen?

  • Welche genaue Begebenheit hat dazu geführt, dass Du so fühlst?

Hier ein paar Ideen, was hinter Dem Job-Frust stecken könnte:

  • Du empfindest Druck und Stress, wenn Du an die vollgepackte Arbeitswoche denkst, die vor Dir liegt? Du hast keine Ahnung, wo Du anfangen sollst und wie Du Dein Arbeitspensum bewältigen sollst? Dann steckt hinter dem flauen Gefühl im Magen wahrscheinlich vorweggenommener Stress der Arbeitswoche.

  • Du fühlst Dich unterfordert und gelangweilt? Du hast das Gefühl, dass da mehr in Dir steckt und Du Dein Potential nicht voll nutzt? Du bist wahrscheinlich unterfordert und gelangweilt.

  • Dein Job fühlt sich schwer an und Du steckst fest? Du arbeitest wahrscheinlich nicht in deinem Kompetenzbereich.

  • Du bist nicht mit Freude und ganzem Herzen bei der Sache? Dein Job reißt Dich einfach nicht vom Hocker? Dich interessiert einfach nicht, was Du tust? Du lebst Deine Interessen nicht im Job aus.

  • Dich belasten Konflikte mit Deiner Führungskraft oder im Kollegium? Dann verhindern diese wahrscheinlich Deine Freude am Job.

  • Du bist enttäuscht, weil Deine Projekte und Ideen nicht in die Umsetzung kommen? Dir fehlt die Selbstwirksamkeit und der Erfolg im Job.

  • Du bist genervt, weil Du wegen jede Entscheidung mit Deinem Chef absprechen musst, oder Deine Ideen immer erst noch durch ein Entscheidungsgremium müssen? Dann fehlt dir vielleicht die Autonomie und Eigenverantwortung im Job.

  • Du arbeitest zwar den ganzen Tag, hast aber am Ende des Tages das Gefühl, nichts geschafft zu haben? Du arbeitest nur aktuelle Anliegen ab, und kümmerst Dich nicht um langfristige Projekte? wahrscheinlich fehlt Dir die Bedeutsamkeit und das Ziel in Deiner Arbeitstätigkeit.

  • Du bringst am laufenden Band gute Ergebnisse, aber keiner sieht es? Dir fehlt vielleicht die Wertschätzung und Anerkennung für Deine geleistete Arbeit.

  • Du hast das Gefühl, nicht weiter zu kommen? Dir fehlt wahrscheinlich die Weiterentwicklung und das persönliche Wachstum.


Welche Ursache Deinem Empfinden auch zugrunde liegt. Das Verständnis dieser Auslöser kann dir helfen, passende Lösungen für Dich zu finden.


Finde heraus, was Dich antreibt und begeistert

Es gibt eine Reihe von gut erforschten Faktoren, die zu einer hohen Motivation, Energie und Wohlbefinden im Job führen. Hier die wichtigsten im Überblick:


Leidenschaft:

Die Möglichkeit, eine Tätigkeit auszuüben, die man liebt und die einem Freude bereitet,

Herausforderungen:

Die Möglichkeit, sich in seinem Beruf weiterzuentwickeln, kontinuierlich neue Herausforderungen anzunehmen, und persönlich zu wachsen.

Work-Life-Balance:

Ein Gleichgewicht zwischen beruflichen Verpflichtungen und persönlicher Zeit.


Zusammenarbeit:

Eine positive und unter- stützende Arbeitsumgebung, in der man mit inspirierenden Kollegen zusammenarbeitet & sich gegenseitig unterstützt.


Einkommen:

Ein angemessenes Gehalt und die Sicherheit, finanzielle Verpflichtungen zu erfüllen und den eigenen Lebensstandard zu erhalten,

Anerkennung:

Wertschätzung & Anerkennung der eigenen Arbeit durch Vorgesetzte, Kollegen und Kunden .


Sinnhaftigkeit:

Ein Beruf, der einen Sinn und Zweck hat und das Gefühl vermittelt, einen positiven Beitrag für die Gesellschaft zu leisten.


Autonomie:

Die Möglichkeit, Entscheidungen zu treffen & Verantwortung für den eigenen Arbeitsbereich zu übernehmen, Kontrolle zu haben.


Entwicklungsmöglichkeit:

Die Chance, sich beruflich weiterzuentwickeln, neue Fähigkeiten zu erlernen & fortlaufend zu wachsen

Werte-Übereinstimmung

Wenn man seine Arbeit in Einklang mit den eigenen Überzeugungen und Werten ausüben kann & die eigenen Werte mit denen des Unternehmens übereinstimmen.


Es ist wichtig, dass Du darunter diejenigen Faktoren für Dich herausfindest, Dir bei Dir besonders im Fokus stehen. Ein Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie Du diese für Dich finden kannst, sowie weitere Beispiele für Motivtoren im Arbeitsleben, findest Du in meinem Workbook „Dein Hebel für mehr Erfüllung im Job“.

Lade es dir am besten gleich hier für 0 EUR herunter.


Weitere gute Fragen, um herauszufinden, was Dir persönlich wichtig ist im Job, findest Du auch in meinem Blogartikel: "Finde den Beruf, der wirklich zu Dir passt - mit 6 Fragen zu dem Job, der dich erfüllt."



Setze Dir klare Ziele

Wenn Du herausgefunden hast, was bei Dir der größte Auslöser für Job-Frust und Sunay-Blues ist, kannst Du überlegen, was genau Du dagegen tun kannst.

Brainstorme einmal verschiedene Möglichkeiten, die Du hast, um Dein größtes Bedürfnis wieder besser zu erfüllen.

Welche dieser Optionen bietet Dir die größten Erfolgsaussichten bei geringstem Aufwand? Setze Dir ein klares Ziel, was Du verändern kannst!

Je nachdem, welche Ursache zu Deinem Job-Frust führt, können passende Maßnahmen z.B. sein:

  • neue Herausforderungen schaffen, in dem Du z.B. ein zusätzliches Projekt übernimmst

  • Dich auf Arbeit für etwas einsetzen, was Dir wirklich wichtig ist

  • Konflikte in der Zusammenarbeit auf Arbeit klären

  • Einige Deiner Aufgaben oder Projekte abgeben und für weniger Stress sorgen

  • Einen Tag in der Woche kürzer Arbeiten, und die gewonnene Zeit mit dem füllen, wovon Du in Deiner Freizeit gerade zu wenig hast (Hobbies, Freunde treffen, Zeit mit der Familie etc.)


Beginne mit kleinen Schritten - 5 konkrete Tipps für den Start


Setzte kleine Maßnahmen um, um Deine wesentlichen Bedürfnisse besser zu erfüllen.

Wenn Du z.B. Deine Arbeitszeit halbieren möchtest, musst Du das nicht sofort in einem Schritt bei Diesem Chef ansprechen. Vielleicht reicht ein freier Nachmittag. Du musst auch nicht direkt in einen anderen Bereich wechseln, wenn dieser Dich mehr interessiert. Vielleicht kannst Du zunächst an einem Projekt in diesem Bereich mitwirken. Wenn Du Deinen Workload reduzieren möchtest, fang z.B. damit an, unwichtige Meetings abzusagen.

Wichtig ist nicht, dass Du morgen bereits Deine idealen Arbeitsbedingungen geschaffen hast. Viel wichtiger ist, dass Du heute bereits den ersten Schritt dahin getan hast!


Etabliere eine erste Routine dazu.

Zu hohe Ziele führen dazu, dass sie dich überfordern, Du keine Erfolgserlebnisse feiern kannst, und Du schnell wieder aufgibst. Viel besser ist es, zunächst kleine Gewohnheiten zu ändern. Wenn Du z.B. ständig zu spät aus der Arbeit kommst, beginne, einen Tag in der Woche pünktlich zu Haus zu sein. Wenn Dir das gelingt, wirst Du Dich sofort besser fühlen und genug Energie und Zuversicht schöpfen, auch den nächsten Schritt zu gehen. Du musst auch nicht sofort Deinen ganzen Arbeitskalender aufräumen - es reicht zunächst, wöchentlich einen Block für wirklich wichtige Themen einzuführen und stattdessen ein Meeting abzusagen, dass Dich nicht weiter bringt.


Mache Deine Wünsche sichtbar.

Das klingt total logisch, und wird doch zu oft übersehen. Oft wünschen wir uns, dass uns unser Partner, Kolle oder Chef unsere Wünsche von den Augen abliest, oder? Leider ist das (noch) nicht möglich! (Man weiß ja nie, was die Technik bald so mit sich bringt.)

Daher ist es total wichtig, dass Du nicht nur ganz klare zIele vor Augen hast, sondern diese auch genauso klar kommunizierst!


Finde Menschen, die Dich bei der Umsetzung unterstützen

Egal ob Kollegen, Chef, Personalabteilung, oder Dein Wunsch-Bereich - finde Menschen, die Dich bei Deinem Vorhaben unterstützen. Sprich mit Ihnen über Deinen Frust und entwickelt gemeinsam weitere Optionen, damit Du wieder zur Arbeitslust zurückfindest. Gemeinsam findet man mehr Lösungen, hat man mehr hilfreiche Kontakte, hält man länger durch und

Du hast vielleicht noch Angst, wie Dein gegenüber auf Deine Anfrage reagierst. Aber glaube mir, wir helfen alle gern. Wenn Du Dein Anliegen ehrlich und offen formulierst, wirst Du nicht vor verschlossener Tür stehen bleiben.

Du kannst auch damit anfangen, anderen etwas zurück zu geben, wenn Du dir Unterstützung erhoffst. Dann wirst Du mit Deinem Anliegen offene Türen einrennen.

Und: Vernachlässige Deinen Job nicht, auch wenn Du manchmal am liebsten alles hinwerfen würdest. Wenn Du Dir Unterstützung wünschst, sorge dafür, dass die Menschen in Deinem Umfeld gern bereit sind, Dir zu helfen, und enttäusche diese nicht.


Blieb flexibel und experimentiere.

Wenn Du nicht gleich innerhalb weniger Tage den gewünschten Effekt erzielst - bleib dran. Gib nicht gleich wieder auf.

Vielleicht hast Du einfach noch nicht die richtige Stellschraube gefunden. Zumindest weißt Du jetzt schon einmal, was Dir nicht zum Ziel verholfen hat. Bleiben noch viele andre Möglichkeiten! Teste sie eine nach der anderen Aus, und beobachte mit offenen Augen, wie Du Dich damit fühlst und was sich bei Dir verändert.


Fazit


So gehst Du gegen den Sunday Blues vor:

⭐️ Geh in die Reflexion und mache Dir einen langfristigen Plan, wie Du gegen die Ursachen des Sunday Blues in Deinem Job vorgehen kannst.


⭐️ Sei Dir bewusst, dass es nicht nur Dir so geht. Es gibt unglaublich viele Menschen, die jede Woche den Sunday Blues erleben. Es ist ein recht gut erforschtes Phänomen, dem Du nicht ausgeliefert bist.


⭐️ Schaffe kurzfristige Abhilfe gegen die Symptome, indem Du den Kreislauf durchbrichst, für Ausgleich sorgst, und Deine Woche vorplanst.


⭐️ Gehe den Ursachen auf den Grund und mache Dir einen Plan, wie Du langfristig und zielsicher Deinen Job-Frust besiegst.



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Ich wünsche Dir, dass Du Deine beruflichen Träume jeden Tag ein Stück mehr verwirklichst.

Alles Liebe,

Deine Conny


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